Länderstudie "Türkei - Auf dem Weg in die EU"
Seit einem halben Jahrzehnt gehört die Türkei zu den Ländern mit dem stärksten Wirtschaftswachstum und zählt zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt. Mit über 70 Millionen potenziellen Konsumenten, einer jungen Bevölkerung und einem dynamischen Privatsektor bietet die Türkei einen Binnenmarkt mit großem Investitionspotenzial und vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten. Istanbul als eine der ältesten Handelsmetropolen der Welt ist seit Jahrhunderten wichtigstes Finanz- und Wirtschaftszentrum des Landes. Mit Abstand folgen die Wirtschaftszentren Ankara und Izmir.
In wenigen Jahrzehnten hat sich die türkische Wirtschaft von einer Agrarökonomie zu einer differenzierten Volkswirtschaft entwickelt. Nach wie vor ist die Wirtschaftsstruktur des Landes von großen regionalen Ungleichgewichten geprägt: Es herrscht ein ausgeprägtes Ost-West-Gefälle. Den modernen Sektoren des Westens steht in den östlichen Landesteilen eine überwiegend landwirtschaftlich geprägte, traditionelle Arbeits- und Denkweise gegenüber.
Ca. 30 Prozent der türkischen Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig und bewirtschaften etwa 33 Prozent der Landesfläche. Angebaut werden vor allem Oliven und Tabak, Getreide sowie diverse Obst- und Gemüsesorten. Auch der Weinbau entwickelt sich seit einigen Jahren wieder positiv. Die Türkei ist der weltweit größte Produzent und Exporteur von Aprikosen und Haselnüssen und steht international an sechster Stelle in der Baumwollproduktion. Die Textilindustrie erhält somit ihren wichtigsten Rohstoff aus dem eigenen Land. Die Türkei setzt hierbei auf Qualität, um sich von der starken Konkurrenz aus Fernost, vor allem aus China, abzuheben.
Die 15-seitige Länderstudie liefert noch viele weitere Informationen zu den Wirtschaftsbeziehungen Deutschland-Türkei, erörtert die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten für ausländische Investoren und liefert eine Liste von nützlichen Kontakten und Links. Zum Öffnen und Downloaden (pdf, 369 KB) klicken Sie einfach auf das Bild.
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