Öko-Innovation
Öko-Innovation ist Bestandteil des Programmschwerpunkts „Unternehmerische Initiative und Innovation“ und soll zur Umsetzung des Aktionsplans für Umwelttechnologien (ETAP) beitragen.
Ziele:
- Verringerung von Umweltbelastungen
- effizientere und verantwortungsvollere Nutzung natürlicher Ressourcen
Die Förderung betrifft Innovationen in folgenden Bereichen:
- umweltfreundliche Produktionsverfahren
- Produktion von öko-innovativen Produkten und Dienstleistungen, einschließlich innovativer Konzepte für das Öko-Design von Produkten oder Umweltkennzeichnungen
- innovative Ansätze für Umweltmanagementsysteme
Thematische Schwerpunkte liegen auf den Bereichen
- Materialrecycling: verbesserte Sortierprozesse und Methoden für Abfall, Entwicklung neuer Recyclinglösungen und innovative Produkte aus Recyclingmaterial.
- Gebäude- und Bausektor: nachhaltige Baustoffe und -techniken, Recycling von Bauschutt, innovative Systeme zur Einsparung und Wiederverwertung von Wasser.
- Getränke und Lebensmittel: saubere und effizientere Prozesse in der Produktion, bei der Abfallreduktion, bei Recycling, beim Wassermanagement, Methoden zur effizienteren Ressourcennutzung.
- „Grünes Wirtschaften“: Anwendung von Umweltkriterien (Eco-Label), Innovative Ansätze zu Umweltmanagementsystemen (EMAS – Eco-management & Audit Scheme), Einführung von „grünen“ Produktionsverfahren, Integration von öko-innovativen Techniken in der Zulieferkette.
Antragsberechtigte:
Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, z.B. Unternehmen, Kommunen, Hoschulen, Verbände und Vereinigungen aus EU-Mitgliedsstaaten sowie assoziierten Ländern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind zu einer Teilnahme aufgefordert.
Teilnahmebedingung:
Eine Mindestvoraussetzung für die Anzahl der Partner im Projekt ist nicht vorgegeben; ein Projektvorschlag kann von einem einzelnen Antragsteller eingereicht werden. Jedoch kann es von Vorteil sein, wenn ein Konsortium aus mindestens zwei unabhängigen Partnern gebildet wird, die aus zwei unterschiedlichen EU-Ländern stammen. Zudem ist es wichtig, dass das Projekt einen europäischen Mehrwert verfolgt.
Förderfähige Länder:
EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und Beitrittskandidatenländer. Westbalkanländer gemäß den mit diesen Staaten vereinbarten Teilnahmebedingungen. Andere Drittländer (Israel), wenn entsprechende Vereinbarungen getroffen wurden.
Informationen:
Executive Agency for Competitiveness and Innovation (EACI)
Unit 5, Market Replication Eco-Innovation & Intelligent Energy
http://ec.europa.eu/environment/etap/ecoinnovation/index_en.htm




