Länderstudien

Studie Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hessen und Brasilien — Strategien und Marktpotenziale

Brasilien wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle in der Weltwirtschaft einnehmen. Der große Binnenmarkt und die positiven Wachstumsaussichten machen dieses Land für hessische Unternehmen besonders attraktiv. Auch in diesem Jahr findet vom 24. November bis 1. Dezember unter der Leitung von Staatsminister Dieter Posch wieder eine Wirtschaftsdelegationsreise nach Sao Paulo und Brasilia statt. Im vergangenen Jahrzehnt haben sich die außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Brasilien und Hessen vertieft, und zwar sowohl hinsichtlich der Handelsströme als auch bezüglich der Direktinvestitionen. Die betreffenden Entwicklungen vollzogen sich gleichwohl nicht ganz so dynamisch wie diejenigen im Rahmen der Wirtschaftsbeziehungen Hessens zu anderen Schwellenländern wie etwa Russland, China oder Indien.

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Türkei — Auf dem Weg in die EU
Länderstudie Türkei des Enterprise Europe Network Hessen

Seit etwa acht Jahren gehört die Türkei zu den Ländern mit dem stärksten Wirtschaftswachstum. Auf Platz 16 der Rangliste der größten Wirtschaftsnationen hat es die Türkei unter Erdogan gebracht. Mit über 70 Millionen potenziellen Konsumenten, einer jungen Bevölkerung und einem dynamischen Privatsektor bietet die Türkei einen Binnenmarkt mit großem Investitionspotenzial und vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten. Istanbul als eine der ältesten Handelsmetropolen der Welt ist seit Jahrhunderten wichtigstes Finanz- und Wirtschaftszentrum des Landes. Danach folgen Wirtschaftszentren wie Ankara, Bursa — seit Oktober 2010 hessische Partnerregion — und Izmir.

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Länderprofil RUMÄNIEN — wichtigste Wirtschaftsdaten. Marktpotenziale und Entwicklungschancen

Rumänien gilt als eines jener Länder, das sich im Zuge der politischen und wirtschaftlichen Wende nach 1989 sehr schnell verändert hat. Wichtigster Maßstab hierfür ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dessen Entwicklung. Im Jahr 2007 stieg das BIP im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6% und erreichte damit das größte Wachstum in Südosteuropa. Auch 2008 konnte Rumänien mit einem BIP-Anstieg von 7,3% noch eine fortschrittliche Wachstumsrate verzeichnen. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Wachstum im Jahr 2009 jedoch stark eingebrochen. Das BIP sank Schätzungen zu Folge im Vergleich zum Vorjahr um 7,1%. Experten erwarten, dass die rumänische Wirtschaft 2011 wieder leicht zulegen wird; das BIP wird dann wieder mit einer Wachstumsrate von 3,5 bis 5,1% steigen. Es wird prognostiziert, dass das mit 21,5 Mio. Einwohnern mit Abstand bevölkerungsreichste Land Südosteuropas auf mittlere Sicht wieder zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Region gehören wird, mit einem verstärkten Bedarf an zahlreichen Konsumgütern.
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