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Neues multidisziplinäres Förderthema: Das Neue Europäische Bauhaus

|   Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten

Mit dem Neuen Europäischen Bauhaus soll Nachhaltigkeit mit Design in Einklang gebracht werden. Die ersten Förderaufrufe für Pilotmaßnahmen für die Umsetzung des Neuen Europäischen Bauhauses sind nun veröffentlicht.

Ein gutes Beispiel dafür, wie sich der europäische Green Deal auf alle Wirtschafts- und Lebensbereiche erstreckt, ist das Neue Europäische Bauhaus. Der Leitgedanke der Europäischen Kommission ist, mit dieser Initiative den ökologischen Wandel durch eine Kombination von Nachhaltigkeit, Ästhetik und sozialer Inklusion zu unterstützen. Ihr Wunsch ist es, in gleicher Weise wie die ursprüngliche Bauhaus-Bewegung vor hundert Jahren disziplinäre Grenzen zu überschreiten. Dementsprechend haben in der Gestaltung dieser Initiative eine Reihe von Akteuren (Architektinnen und Architekten, Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Industrie, Einrichtungen des sozialen Wohnungsbaus sowie Kinder) teilgenommen.

Das Ziel

Mit dem Neuen Europäischen Bauhaus soll ein Raum zur Entwicklung und Erprobung sowohl von politischen Maßnahmen als auch von Förder- und Finanzierungsinstrumenten für den Umbau unserer Gesellschaften und unserer Wirtschaft geschaffen werden.

Förderung

Für die Finanzierung der Initiative werden in bereits bestehenden EU-Förderprogrammen in der Förderperiode 2021-2027 rund 85 Mio. Euro für Projekte des Neuen Europäischen Bauhauses bereitgestellt.

Eine Auswahl von Förderaufrufen, die als Pilotmaßnahmen für die Förderung von Projekten geplant sind und auch für Unternehmen von Interesse sein dürften:

  • Im Rahmen des „EIT Community Booster" können 20 Start-ups und wachsende Unternehmen eine Förderung von bis zu 50.000 Euro für Unternehmenscoaching, Mentoring usw. erhalten. Frist: 17. Dezember 2021

  • Horizont Europa (Pfeiler 2 „Globale Herausforderungen und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas”): Mit dem Aufruf „Das Neue Europäische Bauhaus – Gestaltung eines umweltfreundlicheren und gerechteren Lebensstils in kreativen und inklusiven Gesellschaften durch Architektur, Design und Künste” werden multidisziplinäre Forschung- und Innovationsprojekte unter Einbeziehung einschlägiger Fachleute gefördert. Frist: 20. April 2022

  • Single Market Programme („COSME” Pfeiler): Der Schwerpunkt des Aufrufs  „Sozialwirtschaft und lokale grüne Deals zur Unterstützung der Steigerung der Widerstandsfähigkeit der KMU" liegt auf dem Kapazitätsaufbau für Städte bzw. lokale Gebietskörperschaften und sozialwirtschaftliche Unternehmen sowie auf der Beteiligung und Befähigung der Bürgerinnen und Bürger. Frist: 24. November 2021

  • Single Market Programme („COSME” Pfeiler): Durch den Aufruf „Worth Partnerschaftsprojekt für Designer, Fachkräfte aus der Kreativwirtschaft, KMU, Technologieanbieter“ werden Geschäftspartnerschaften zwischen Design-, Herstellungs- und Handwerksbetrieben und Technologieanbietern ausgewählt, die Unterstützung (z.B. Mentoring und Sichtbarkeit) bei der Ausarbeitung neuer Geschäftsideen erhalten. Frist: Oktober 2021

  • LIFE: Im Rahmen des Calls „Circular Economy and Quality of Life“ werden Projekte zum spezifischen Ziel „A new European Bauhaus“ gefördert. Förderfähige Maßnahmen können u.a. die Bereiche Stadt-, Freizeit-, Lebens- und Arbeitsumfeld, Gebäude und Gebäudesubstanzen, Mobilitätskonzepte, nachhaltige Werkstoffe, Recycling, nachhaltige Bodennutzung, Einrichtung von Grünflächen und Schutz der biologischen Vielfalt betreffen. Frist: 30. November 2021

Alle bisher geplanten EU-Aufrufe zum Thema Neues Europäisches Bauhaus finden Sie hier. Weitere Pilotmaßnahmen werden 2022 und 2023 veröffentlicht.

© Europäische Kommission 2021
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