EEN Hessen http://www.een-hessen.de Nachrichten des EEN Hessen DE TYPO3 News Sat, 10 Apr 2021 06:32:54 +0200 Sat, 10 Apr 2021 06:32:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-1178 Thu, 01 Apr 2021 14:00:00 +0200 Aktuelle EU-Ausschreibungen im April https://www.een-hessen.de/1178-aktuelle-eu-ausschreibungen-im-april/f96d3efdd43581e331e9c78c1d9cd91b.html Unser Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" bietet einen Überblick über die wichtigsten Fristen. Monatlich informieren wir über unseren Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" über die Einreichungsfristen in den verschiedensten EU-Programmen sowie international ausgerichteten Bundesprogrammen.

Erste Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen der neuen europäischen Förderperiode 2021-2027 sind nun geöffnet. Gestartet sind zum Beispiel Erasmus+ und der Europäische Forschungsrat im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Horizont Europa). Weitere Aufrufe werden in den nächsten Monaten folgen.

Zur aktuellen Ausgabe der EU-Ausschreibungsliste gelangen Sie hier.

Für individuelle Beratungen zu allen EU-Förderprogrammen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1666 Fri, 26 Mar 2021 12:40:30 +0100 Aufruf zu Erasmus+ veröffentlicht https://www.een-hessen.de/1666-aufruf-zu-erasmus-veroeffentlicht/1070156860db48a5d05f30565b973ac4.html Erasmus+ fördert Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Insgesamt stehen 2021-2027 Mittel in Höhe von 28 Milliarden Euro zur Verfügung – das Budget hat sich somit im Vergleich zur vorherigen Förderperiode fast verdoppelt. Die Kommission hat am 25. März 2021 das erste Jahresarbeitsprogramm angenommen und den ersten Aufruf in der neuen Förderperiode 2021-2027 für das Programm Erasmus+ veröffentlicht. Schwerpunktthemen sind neben Inklusion und Diversität sowie der Förderung europäischer Werte der grüne und digitale Wandel. Die Verdopplung des Budgets zeige, wie wichtig der Kommission Bildung, lebenslanges Lernen und die Jugend in Europa seien, so die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel.

Erasmus+ gliedert sich auch weiterhin in drei Leitaktionen. Leitaktion 1 fördert die Mobilität von Einzelpersonen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend sowie sogenannte Jugendaktivitäten. Leitaktion 2 dient in unterschiedlichen Projekttypen der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen und Einrichtungen. Die bisherigen „Strategischen Partnerschaften“ werden durch sogenannte Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschaften ersetzt. Letztere fördern Projekte mit einer pauschalen Summe von 30.000 oder 60.000 Euro. Leitaktion 3 unterstützt Maßnahmen der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Jean-Monnet-Maßnahmen fördert Erasmus+ nicht nur Studium und Forschung zur Europäischen Integration, sondern erstmals auch Projekte in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung. Neu im Bereich Sport ist die Förderung der Mobilität von Sporttrainern. Generell steht der Breitensport im Mittelpunkt der Sportmaßnahmen.

Förderfähig sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind. Auch für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich interessante Beteiligungsmöglichkeiten.

 

Ihr Interesse ist geweckt? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1647 Tue, 02 Mar 2021 10:54:34 +0100 Veranstaltungsrückblick: Horizon Europe für den Logistik- und Verkehrssektor https://www.een-hessen.de/1647-veranstaltungsrueckblick-horizon-europe-fuer-den-logistik-und-verkehrssektor/f5bce5182212defba7daf8250ac56a5f.html Am 23. Februar 2021 wurde das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, im Rahmen der LIHH-Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ vorgestellt. Horizon Europe ist das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020. Bis 2027 stehen über das EU-Rahmenprogramm insgesamt mehr als 95 Mrd. € für Forschung und Innovation zur Verfügung. Mehr denn je wird dabei ein Fokus auf den Weg hin zur Klimaneutralität beschritten. Gerade für den Logistik- und Mobilitätssektor stellt dies eine große Herausforderung dar. Horizon Europe bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten, eigene Forschungs- und Innovationsanstrengungen fördern zu lassen.

Im Rahmen der von der Logistik-Initiative Hamburg durchgeführten Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ stellten die Experten Frau Sibyl Scharrer (Enterprise Europe Network Hamburg Schleswig-Holstein bei der IFB Hamburg) und Herr David Doerr (Nationale Kontaktstelle Klima, Energie und Mobilität (NKS KEM) zum EU-Programm Horizon Europe) am 23. Februar 2021 das neue Rahmenprogramm vor und gaben Tipps zu Neuerungen und inhaltlichen Schwerpunkten im Bereich Logistik & Mobilität.

Den vollständigen Veranstaltungsrückblick können Sie in diesem Blogbeitrag der Logistik-Initiative Hamburg lesen. 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1645 Tue, 02 Mar 2021 08:00:00 +0100 Im Interview: Heinz Schelwat von Sea & Sun Technology GmbH zur Forschungs- und Entwicklungsarbeit insbesondere im Bereich Ozeanografie und Aquakultur https://www.een-hessen.de/1645-im-interview-heinz-schelwat-von-sea-sun-technology-gmbh-zur-forschungs-und-entwicklungsarbeit-insbesondere-im-bereich-ozeanografie-und-aquakultur/0e5fea17d4b793f6218992c6c2524a6c.html Sea & Sun Technology ist ein Unternehmen aus Trappenkamp, das unter anderem in den Bereichen Ozeanografie und Aquakultur tätig ist. Heinz Schelwat hat das Unternehmen 1998 gegründet und setzt heutzutage die Hälfte seiner 40 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung von Produkten ein, darunter in von der EU geförderten Projekten. Im Folgenden berichtet er über das Unternehmen und erläutert, welche Rolle die Entwicklungsarbeit bei Sea & Sun Technology spielt.  

Was für ein Unternehmen ist Sea & Sun Technology?

Sea & Sun Technology GmbH ist ein in Trappenkamp in Schleswig-Holstein beheimateter Unterwassermessgerätehersteller. Wir bauen Geräte, die bis zu 40 verschiedene Parameter, wie Temperatur, Druck und Sauerstoff, in bis zu 11,000 Metern Wassertiefe messen können - und zwar auf ein Tausendstel Grad genau. Typische Kunden unseres Unternehmens sind Universitäten, Institute und die Marine. Unsere Geräte werden zum Beispiel hier vor Ort in der Kieler Förde benutzt, aber wir haben Wiederverkäufer auf der ganzen Welt und mittlerweile auch drei Labore in China, damit wir die Geräte näher am dortigen Markt herstellen können.

Sea & Sun Technology hat derzeit 40 Mitarbeiter, davon sind die Hälfte Entwickler. Momentan ist das Unternehmen zum Beispiel in einem Forschungsprojekt in Indonesien im Bereich Aquakultursysteme eingebunden und plant weitere Projekte in Tansania und auf den Seychellen.

Darüber hinaus betreibe ich ein weiteres Unternehmen, das Sea & Sun Organic heißt und Mikroalgen sowie das Nahrungsergänzungsmittel Betakarotin in einem vielstufigen Prozess produziert. Auch hier arbeiten wir an Sensorik, Steuerung und Integration von künstlicher Intelligenz sowie der Anwendung für gesundheitliche Zwecke mithilfe der Fördermittel.

 

Welche Erfahrungen aus der internationalen Forschungs- und Entwicklungsarbeit möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meerestechnik ist ein Bereich, in dem die Forschung deutlich nach vorne getrieben werden muss. Das wurde auch von der UN gefordert, die die Dekade der Ozeane ausgerufen hat. Obwohl die Entwicklungsarbeit in unserem Bereich sehr teuer ist, gibt es weltweit einen großen Bedarf zum Beispiel an neuer Sensorik und deswegen entwickeln wir auch so viel. Es ermöglicht uns auch, unseren Betrieb auszubauen.

Da die Welt der Förderanträge eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache ist, gibt es bei uns im Unternehmen eine eigene Stelle, die die Forschungsmittel abwickelt. Diejenigen, die die Mittel bewilligen, würden meistens nicht verstehen, was ich meine, deswegen habe ich eine „Übersetzerin“.

Was die deutschen Fördermöglichkeiten angeht, haben wir schon mit den Fördermitteln des Bundesfinanzministeriums, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Auswärtigen Amts und des AiF gearbeitet. Bei EU-Projekten ist der Aufwand einen Antrag zu stellen noch mal eine Stufe höher als bei den Bundesprojekten. Man muss genau den Kern des „Calls“ treffen und alle Rahmenbedingungen, wie innovativen Charakter und europäischen Mehrwert, erfüllen. Dazu kann es lange dauern, bis man eine Bewilligung erhält. Dagegen bringt es besonders jetzt in der Corona-Zeit ein bisschen Stabilität, dass die Mittel für die Projektarbeit oft für drei Jahre gesichert sind - Corona oder nicht. Daher haben wir den Forschungsbereich noch weiter gestärkt, um hier eine Abfederung zu haben. Darüber hinaus bin ich selber auch Gutachter für Blaue Biotechnologie und Blaue Investments der Europäischen Union.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch für ein EU-Projekt bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Zuerst muss man eine konkrete Idee haben, was man entwickeln will, und danach ermitteln, wie viele Partner man braucht. Anschließend muss man sich einfach bewegen und vernetzen und mit den verschiedenen Akteuren und Clustern treffen, denen man seine Idee präsentieren kann.

Bei uns läuft es oft so, dass die Universitäten oder Forschungsinstitute auf uns zu kommen. Oft müssen sie sogar laut der Förderbedingungen mit einem KMU zusammenarbeiten, das nachher die entwickelte Technologie verwenden kann. Wir zum Beispiel haben viel mehr Anfragen an Projekten, als wir selber abarbeiten können.

Wenn man schon mittendrin ist, ist es wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein, um später erneut gefragt zu werden. Oft kommt es auf die Chemie an – auch diese muss stimmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Schelwat.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1627 Thu, 18 Feb 2021 18:32:00 +0100 EU-Umfrage zu Bedürfnissen von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit https://www.een-hessen.de/1627-eu-umfrage-zu-beduerfnissen-von-unternehmen-in-bezug-auf-csr-und-nachhaltigkeit/22471ef052398a973b637bf7d3b3ee7b.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zum Stand von Corporate Social Responsibility (CSR) teilzunehmen. Unter CSR versteht man die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Im Kern geht es darum, wie Unternehmen vorgehen, um soziale, ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange in ihrer Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen.

Die Umfrage richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 250 Mitarbeiter), die in folgenden Branchen tätig sind:

  • Agro-Lebensmittelindustrie
  • Textil- und Bekleidungsindustrie
  • Verkehr
  • Einzelhandel
  • Arzneimittel
  • Bergbau und Tagebau
  • Tourismus und Gastgewerbe
  • Banken, Finanzen und Versicherungen

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie sollte etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen und ist bis zum 15. April 2021 offen.

Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen der Europäischen Kommission und den nationalen Behörden helfen, Bedürfnisse von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit besser zu verstehen. Erfolgreiche CSR- oder Nachhaltigkeitsaktivitäten Ihres Unternehmens können – in Abstimmung mit Ihnen - von der Europäischen Kommission als Good Practice Case ausgewählt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zusammen mit einer Auswahl an Instrumenten zur Erleichterung von CSR-Aktivitäten veröffentlicht.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/CSR_KMU

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1613 Wed, 03 Feb 2021 15:35:00 +0100 Der Future Hamburg Award 2021 sucht die besten internationalen Startups https://www.een-hessen.de/1613-der-future-hamburg-award-2021-sucht-die-besten-internationalen-startups/153d51a68a3b5d0df30593309dcc619a.html Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer für den neuen Future Hamburg Award der Stadt Hamburg bewerben. Mit dem internationalen Startup-Award unterstützt Hamburg innovative Lösungsansätze für die Stadt von morgen. Startups aus der ganzen Welt mit innovativen Geschäftsmodellen sind eingeladen, sich bis zum 31. März unter www.future.hamburg/award zu bewerben. 

Voraussetzung ist ein Geschäftsmodell mit Impact für zukunftsfähige Metropolen und Bezug zu Logistik, Mobilität oder grünem Wasserstoff. International ist der Future Hamburg Award Brückenkopf zwischen Europa und Amerika: Die Gewinner-Startups können im kalifornischen Silicon Valley ihre nachhaltigen Innovationen ausbauen und im Reallabor Hamburg umsetzen.

Weitere Details über den Award finden Sie auf der Website, https://future.hamburg/award

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1610 Wed, 03 Feb 2021 11:33:07 +0100 Die neue EU-Förderperiode kommt: Nutzen Sie unsere Beratung! https://www.een-hessen.de/1610-die-neue-eu-foerderperiode-kommt-nutzen-sie-unsere-beratung/58238ff0913a5eb01f4200fabfc5008c.html Nachdem die letzte EU-Förderperiode am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Damit kommen einige Änderungen in der EU-Förderlandschaft auf uns zu. Das Team des Enterprise Europe Network informiert sich laufend darüber, was Neues kommt und was bestehen bleibt. Wir beraten Sie gern! EU-Förderprogramme werden in der Regel für ca. sieben Jahre aufgesetzt, denn für diesen Zeitraum setzen die Mitgliedstaaten jeweils den sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) fest - ein politischer Rahmen zur Regelung des Haushaltes der Europäischen Union. Aufbauend auf dem MFR werden dann Förderprogramme konzipiert, die die Umsetzung der politischen Handlungsschwerpunkte der EU unterstützen.

Nachdem die letzte EU-Förderperiode (2014-2020) am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Da der MFR am 17. Dezember 2020 angenommen wurde, können nun die gesetzlichen Grundlagen für die geplanten Förderprogramme verabschiedet werden und die damit verbundenen sogenannten Arbeitsprogramme für jedes Förderprogramm fertiggestellt werden.

In den kommenden Wochen und Monaten laden wir, das Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein, Sie herzlich ein, sich über unsere Online-Medien (z.B. Newsletter und Website) und unsere Informationsveranstaltungen (siehe Veranstaltungskalender) zu den neuen EU-Förderprogrammen zu informieren. Die Förderprogramme umfassen, wie in der Vergangenheit, eine Vielzahl von Bereichen – Bildung, Umwelt, Forschung und Entwicklung, globale Zusammenarbeit, um nur einige zu nennen. Zum Auftakt des größten EU-Förderprogramms Horizon Europe, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit einem Budget von knapp 100 Milliarden EUR, empfehlen wir Interessierten zusätzlich die umfangreiche Veranstaltungsreihe der Nationalen Kontaktstellen (NKS) zu diesem Programm. Diese startet - nur zwei Tage nach der nationalen Auftaktveranstaltung - mit einer Einführung am 10. Februar. Eine Übersicht zu allen Terminen finden Sie hier.

Außerdem freuen wir uns über Ihre E-Mails und Anrufe, damit wir Ihre Fragen ganz gezielt beantworten und Sie zu Ihren individuellen Förderchancen persönlich beraten können. Wie auch in der letzten Förderperiode gilt selbstverständlich: Wir beraten Sie vertraulich und – dank EU-Förderung für unser eigenes Projekt – kostenfrei. Nutzen Sie dieses Angebot und nehmen Sie Kontakt zu uns auf!


 

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news-1608 Tue, 02 Feb 2021 10:18:26 +0100 Neues Angebot für KMU: Der Nachhaltigkeits-Check des Enterprise Europe Network https://www.een-hessen.de/1608-neues-angebot-fuer-kmu-der-nachhaltigkeits-check-des-enterprise-europe-network/214df59635b34f42a159e1162837f913.html Wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz: Wie kann das Ihrem Unternehmen gelingen? Mit unserem neuen Angebot wollen wir Sie dabei unterstützen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne. Wie können wir wirtschaftlichen Fortschritt in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz bringen?

Angesichts immer dringlicher werdender internationaler Probleme stellt sich diese Frage längst nicht mehr nur in der Theorie oder der Politik. Gerade die Wirtschaft trägt ganz entscheidend dazu bei, ob es gelingen wird, die Lebensqualität auf unserer Erde für kommende Generationen zu sichern, oder gar zu verbessern, und dabei die Grenzen der Natur zu wahren.

Kund*innen, Mitarbeiter*innen und diverse andere Akteure beurteilen Unternehmen zunehmend danach, inwieweit sie nachhaltig wirtschaften, und entscheiden sich gern für die Spitzenreiter in diesem Vergleich. Somit wirkt sich das eigene Engagement für Nachhaltigkeit oftmals ganz entscheidend auf die eigene Marktposition aus.

Gleichzeitig wächst der Druck durch die Politik. Bereits heute zeichnet sich ab, dass Unternehmen mittels Vorschriften und Gesetzen künftig immer stärker in die Pflicht genommen werden, damit sie zum Beispiel unternehmerische Sozialverantwortung übernehmen oder weniger Ressourcen verbrauchen.

Um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei zu unterstützen, sich nachhaltig aufzustellen, bietet das Enterprise Europe Network Ihnen in diesem Jahr einen Nachhaltigkeits-Check an. In einem ca. zweistündigen Termin befragen wir Sie zu diversen Aspekten der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Anschließend folgen – nach Ihrem Bedarf und unseren Möglichkeiten – weitere Beratungsgespräche, Workshops und/ oder Recherchen, die die Entwicklung und Umsetzung eines individuellen Aktionsplans fördern. Insgesamt wollen wir Unternehmen dazu ermutigen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne.

Da es ein zentrales Anliegen der EU-Kommission ist, Nachhaltigkeit stärker in der Unternehmensführung zu verankern, erhalten wir EU-Förderung für die Durchführung des Nachhaltigkeits-Checks und weiterführende Beratung. Wir freuen uns, Ihnen dieses Angebot daher kostenfrei anbieten zu können. Weitere Informationen sowie unsere Ansprechpartnerinnen für alle Interessierten finden Sie hier:

https://een-hhsh.de/dienstleistungen/nachhaltigkeits-check.html

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1590 Tue, 12 Jan 2021 08:33:32 +0100 Im Interview: Frank Benson von der Vitec GmbH teilt seine Erfahrungen zur europäischen Projektzusammenarbeit https://www.een-hessen.de/1590-im-interview-frank-benson-von-der-vitec-gmbh-teilt-seine-erfahrungen-zur-europaeischen-projektzusammenarbeit/8815c25ca78f2b0e18837a08baca0f1e.html Vitec ist ein weltweit agierendes Unternehmen für Hard- und Softwareentwicklung im Internet Protocol Television Bereich mit über 250 Mitarbeitern. Es hat Entwicklungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Russland und Israel sowie Vertriebsbüros in England, Asien und Amerika. Frank Benson arbeitet schon seit über 20 Jahren bei der Vitec GmbH in Deutschland. Als Entwicklungsleiter und Projektverantwortlicher hat er bereits an einem inzwischen abgeschlossenen EU-Projekt mitgewirkt und kürzlich ein Neues gestartet. Im Folgenden berichtet Herr Benson von seinen Erfahrungen.  

An welchem EU-Projekt haben Sie bereits mitgewirkt und an welchem wirken Sie zurzeit mit?

Das erste Projekt, an dem ich mitgewirkt habe, hieß Cognitus und wurde über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Es hatte eine Laufzeit von drei Jahren und 2019 konnten wir es erfolgreich beenden. Cognitus war ein Innovation-Action-Project. Das bedeutet, dass das Projektergebnis am Ende auch in ein Produkt umgewandelt wurde. Konkret ging es darum, Fernsehsendern sendefähige Videos zur Verfügung zu stellen, die Sportveranstaltungs- oder Konzertbesucher selbst aufgenommenen haben.  

Das derzeit laufende Projekt heißt Copa Europe und ist zum Teil aus dem vorherigen Projekt entstanden. Es wird ebenfalls mit einer Laufzeit von drei Jahren über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Mit neun teilnehmenden Partnern z.B. aus Spanien, Griechenland und Israel bilden wir ein sehr großes Konsortium und konnten im November 2020 starten. In diesem Projekt geht es um die Weiterverwendung von Livestreams von Sport- und eSportveranstaltungen. Bei der Benutzung und Archivierung werden Blockchain- und künstliche Intelligenz-Technologien verwendet. 

Aber nicht nur wir von Vitec in Deutschland nehmen an solchen Projekten teil, sondern auch beispielsweise unsere Kollegen aus Frankreich haben bereits an Förderprogrammen der EU teilgenommen. In unserem Konzern ist das ein übliches Mittel, um mit Partnern an Projekten zu arbeiten, um Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig voneinander profitieren zu können.

 

Welche Erfahrungen aus den EU-Projekten möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meiner Meinung nach ist es wichtig zu wissen, dass die Planung und Vorbereitung eines Projektes einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Wir haben beispielsweise für beide Projekte jeweils ungefähr ein Dreivierteljahr gebraucht, bevor wir loslegen konnten. Zudem mussten wir feststellen, dass das Reporting sehr zeitaufwändig ist. Uns Ingenieuren fehlt da einfach die Routine beim Schreiben solcher Berichte, die ja auch eine entsprechende Qualität haben sollen.

Eine Schwierigkeit bei uns war allerdings der Übergang vom Projektergebnis zum Produkt. Darauf wollen wir dieses Mal mehr achten, denn am Ende soll natürlich ein Produkt entstehen, mit dem wir weiterarbeiten und das wir auch schon verkaufen können.

Schließlich haben wir festgestellt, dass sich aus einem Projekt sehr viele Folgeideen entwickeln können. Zum Beispiel haben wir jetzt am Anfang von Copa Europe schon eine Idee, in welche Richtung es danach weitergehen könnte.

 

Welche Vorteile sehen Sie in der internationalen Zusammenarbeit?

Die internationale Zusammenarbeit bietet eine tolle Möglichkeit, um mit anderen Unternehmen derselben oder ähnlichen Branchen Erfahrungen auszutauschen. Durch die Inspirationen entwickelt man neue Ideen und lernt andere Vertriebswege und Businessmodelle kennen. Allgemein macht man eine wahnsinnige Entwicklung.

Außerdem bildet man innerhalb der Projektlaufzeit ein riesiges Netzwerk mit einer interessanten Mischung aus KMUs, Forschungsinstituten und Hochschulen und hat somit die Möglichkeit neue Partner und Stakeholder zu finden.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Auf jeden Fall sollte jemand dabei sein, der gut dokumentieren kann, der gewillt ist Texte zu schreiben und vielleicht auch eine gewisse Routine hat, englischsprachige, qualitativ hochwertige Dokumentationen liefern zu können. Das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit. 

Außerdem ist ein guter Konsortiumskoordinator wichtig. Wir hatten im ersten Projekt das Glück, dass wir einen sehr guten Koordinator hatten, der darauf geachtet hat, dass die Berichte fristgerecht und mit entsprechender Qualität abgegeben wurden. Das ist für die Kommunikation und einen reibungslosen Ablauf sehr wichtig. Und zuletzt ist natürlich zu bedenken, dass das tagtägliche Geschäft nicht zu kurz kommen darf. Ich empfehle aber, sofern die Kapazität es zulässt, auf jedem Fall an so einem Projekt teilzunehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Benson.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1575 Mon, 14 Dec 2020 17:42:41 +0100 Rückblick Virtual WindEnergyMatch 2020 https://www.een-hessen.de/1575-rueckblick-virtual-windenergymatch-2020/6485edc3b5910ee91148bf43687087de.html Deutlichen virtuellen Rückenwind erfuhr in diesem Jahr das traditionell im Rahmen der internationalen WindEnergy Messe Hamburg durchgeführte Matchmaking des Enterprise Europe Network. Mehr als 500 TeilnehmerInnen - und damit eine Verdopplung gegenüber 2018 - konnten über die virtuelle Kooperationsbörse Gesprächspartner aus über 40 Ländern aus der Windenergiebranche finden. Sie nutzten die 4 Tage der Veranstaltung für einen regen Austausch in den dafür frei gestellten virtuellen Räumen. Dabei stand den Teilnehmern für jedes einzelne Gespräch ein Zeitrahmen von 30 Minuten zur Verfügung. Unterstützt wurden die TeilnehmerInnen durch ihre regionalen Support offices des Enterprise Europe Network, die auch für das Follow-up weiterhin ansprechbar sind.

„Das virtuelle Matchmaking und die dadurch ermöglichten persönlichen Gespräche waren für uns das Highlight im Rahmen der diesjährigen WindEnergy Messe“

Jens Kulenkampff, Geschäftsführer digital@work GmbH nach 25 virtuellen Gesprächen über das vom Enterprise Europe Network organisierte WindEnergyMatch 2020

 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1571 Fri, 11 Dec 2020 08:07:27 +0100 Jetzt bewerben: Die CAROTS STARTUP SCHOOL für Wissenschaftler https://www.een-hessen.de/1571-jetzt-bewerben-die-carots-startup-school-fuer-wissenschaftler/00de596cf0d745e0c2051551846b505e.html Die CAROTS STARTUP SCHOOL bietet Coaching und Webinare für Wissenschaftler, die ihr unternehmerisches Potenzial entdecken wollen. Vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 können sich Wissenschaftler und Ingenieure, die als Forscher an einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung arbeiten, um einen von zehn Plätzen in der CAROTS STARTUP SCHOOL bewerben. Bewerben kann sich jeder, der eine Idee für ein neues „Scientific Service Company“ hat, das auf einer fortschrittlichen Analysetechnik basiert, zum Beispiel in einer Großforschungsinfrastruktur wie ein Synchrotron oder eine Neutronenquelle oder in Zusammenarbeit mit einer Universität. Ein Platz in der STARTUP SCHOOL beinhaltet individuelle Coaching-Sitzungen mit einigen der führenden CEOs von „Scientific Service Companies“ in Europa sowie ein Webinar-Programm, das alles Wissenswerte vermittelt, um den Sprung vom Wissenschaftler zum Unternehmer zu schaffen. Die Teilnehmer erhalten außerdem die Möglichkeit, sich einem europäischen Netzwerk von Gleichgesinnten und erfolgreichen wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen anzuschließen. Die virtuellen eins zu eins Coachings und die monatlichen Webinare beginnen im März 2021 und dauern bis Juni 2021.

Weitere Informationen:

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news-1551 Thu, 26 Nov 2020 13:45:00 +0100 Neue Kurzinfo zur europäischen Innovationsförderung ab 2021 https://www.een-hessen.de/1551-neue-kurzinfo-zur-europaeischen-innovationsfoerderung-ab-2021/1a0cb8ab23e94b4780dfd5ec15e135d3.html Um die kommerzielle Nutzung innovativer Ideen in Europa voranzutreiben, wurde 2018 der sogenannte „Europäische Innovationsrat“ (EIC) als Pilotmaßnahme innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms geschaffen. Auch in der nächsten EU-Förderperiode (2021-2027) wird der EIC im Rahmen von HORIZON (bzw. ab 2021 „HORIZON EUROPE“) innovative Ideen im Frühstadium bis zur Markteinführung unterstützen. HORIZON, das EU-Forschungsrahmenprogramm, ist bekanntlich ein extrem umfangreiches Förderprogramm, das viele verschiedene Instrumente zu den unterschiedlichsten Forschungsthemen und Entwicklungsstufen beinhaltet. Um die kommerzielle Nutzung innovativer Ideen in der EU voranzutreiben, wurde 2018 der sogenannte „Europäische Innovationsrat“ (European Innovation Council – EIC) als Pilotprogramm innerhalb von HORIZON 2020 geschaffen. Indem der EIC die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung unter einem Dach vereint hat, sind zwar keine grundlegend neuen Fördermöglichkeiten entstanden. Stattdessen war das Ziel eine verbesserte Koordination und stärkere Verknüpfung der einzelnen Instrumente, damit bahnbrechende neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsideen ihr wirtschaftliches Potenzial voll entfalten können. Zu den Instrumenten gehört zum Beispiel der EIC Accelerator (von 2014 bis 2019 bekannt als "KMU-Instrument"), welcher radikale Innovationen einzelner kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit hohem Marktpotenzial und großem Entwicklungsrisiko finanziell unterstützt.

Auch in der nächsten EU-Förderperiode, die von 2021 bis 2027 laufen wird, wird der EIC im Rahmen von HORIZON (bzw. ab 2021 „HORIZON EUROPE“) innovative Ideen im Frühstadium bis zur Markteinführung unterstützen. Hinsichtlich der Programmstruktur sind dabei einige Änderungen geplant. Der künftige EIC wird demnach nicht nur aus den zwei Programmlinien EIC Pathfinder (für Technologiekonzepte – vorwiegend internationaler Konsortien – in einem frühen Entwicklungsstadium) und EIC Accelerator (für Innovationen von KMU kurz vor der Markteinführung) bestehen. Um den Übergang zwischen beiden Entwicklungsphasen effektiver miteinander zu verzahnen, wird es darüber hinaus die Programmlinie EIC Transition geben, die zwischen Pathfinder und Accelerator greift. Somit bauen die drei Programmlinien aufeinander auf und ermöglichen es, dass eine innovative Idee theoretisch alle Linien bzw. Stufen des Programms durchlaufen kann.

Die zur Verfügung stehenden Programmittel sollen zum Großteil ohne thematische Vorgaben und in einigen Bereichen mit thematischen Vorgaben gemäß EU-Prioritäten ausgeschrieben werden. Neu ist der Ansatz thematischer Portfolios, in dem sog. EIC-Programmmanager Synergien zwischen Projekten herstellen und aktiv unterstützen.

Auch wenn die Details zum EIC teilweise noch verhandelt werden, sind die grundlegenden Informationen zur voraussichtlichen EU-Innovationsförderung ab 2021 bereits veröffentlicht worden. In unserer neuen Kurzinfo „HORIZON EUROPE – EIC“ haben wir den aktuellen Stand der Dinge zusammengefasst. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, welche Förderkriterien und Bewerbungsabläufe demnächst gelten werden!

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1552 Wed, 25 Nov 2020 14:17:08 +0100 Im Interview: Britta Balden, IT-Unternehmerin mit langjähriger Erfahrung in EU-Forschungs- und Entwicklungsprojekten https://www.een-hessen.de/1552-im-interview-britta-balden-it-unternehmerin-mit-langjaehriger-erfahrung-in-eu-forschungs-und-entwicklungsprojekten/ce8825857b2ea8d4219e2868a0cd9205.html Britta Balden ist eine in Deutschland und Griechenland im IT-Bereich aktive Einzelunternehmerin, die bereits an zwei großen EU-Projekten für Forschung und Entwicklung beteiligt war. Im Folgenden berichtet sie über ihren Werdegang und erläutert, an welchen EU-Projekten sie teilgenommen hat und welche Erfahrungen sie mit anderen Unternehmern/innen teilen möchte.  

Was machen Sie beruflich bzw. was für ein Unternehmen führen Sie?

Ich bin Diplomkauffrau. Am Anfang meiner Karriere habe ich für Wirtschaftsprüfungs-, Industrie- und Bauunternehmen gearbeitet, bevor ich mich vor 20 Jahren selbständig gemacht und ein IT-Start-Up gegründet habe, um eine digitale Kollaborationsplattform für Supermärkte in Griechenland zu entwickeln. Daraus ist eine E-Invoicing-Plattform entstanden, die mittlerweile die größte in Griechenland ist und stark zur Digitalisierung der griechischen Wirtschaft beigetragen hat. Vor fünf Jahren habe ich meine Anteile an diesem Unternehmen verkauft, um etwas Neues anzufangen. Dafür habe ich die Consulting-Firma eGerLink gegründet, die digitale Business-Modelle entwickelt.

 

An welchen EU-Projekten haben Sie teilgenommen?

Das erste EU-Projekt, an dem ich beteiligt war, hieß SELIS und wurde durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020, unterstützt. Ich wurde gebeten, Partner in dem Projekt zu werden. Das Projektkonsortium hat mich aufgrund meine Tätigkeiten in Griechenland angesprochen, weil sie jemanden brauchten, der versteht, wie Daten kommerziell genutzt werden können.

In SELIS ging es um die Digitalisierung von Lieferketten und den Aufbau einer europäischen digitalen Kollaborationsplattform, um Supply Chain Data mit unterschiedlichen Stakeholdern zu teilen und unter anderem daraus neue Business Modelle zu entwickeln. Die Idee, die ich dazu beigetragen habe, war, Daten so zu nutzen, zu analysieren und auszuwerten, dass die Finanzierung von Lieferketten sicherer, billiger und einfacher wird. Das Projekt hatte eine Laufzeit von drei Jahren und ich war mit meiner Arbeitskraft während der gesamten Zeit zu einhundert Prozent eingebunden.

Aus SELIS hat sich eine Zusammenarbeit für ein zweites EU-Projekt, ICONET, ergeben. Auch ICONET wird durch Horizont 2020 gefördert. In diesem Projekt geht es um das „Physical Internet“, also um eine Vision, das Dateninternet in die physische Logistik- und Transportwelt zu übertragen. Dadurch kann man Objekte mit einem aktiven Datenversender verbinden und sowohl Transportmittel als auch „Warehouse Management Facilities“ miteinander vernetzen, was zur Effizienz des Transports von Waren und dadurch auch zur Verringerung von Treibhausgasen beiträgt.

In ICONET bin ich dafür verantwortlich, eine Machbarkeitsstudie („Feasibility Study“) für das „Physical Internet“ und ein „Business Model Roadmap“ für die einzelnen Applikationen zu verfassen, die aufzeigen sollen, wie das „Physical Internet“ entwickelt werden kann und wie es sich am Markt umsetzen lässt. Im Unterschied zu SELIS habe ich in ICONET keine führende Rolle und bin mit gut 50% meiner Arbeitszeit ausgekommen. Das Projekt werden wir im Februar 2021 abschließen.

 

Welche Erfahrungen aus den EU-Projekten möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Die Horizont 2020-Projekte, an denen ich beteiligt war, waren eine tolle Möglichkeit, um Neues zu lernen und auszuprobieren. Die Innovation, die in solchen Projekten geschaffen wird, ist erstaunlich. Ich habe auch ein tolles Netzwerk aufgebaut, das über ganz Europa verteilt ist und das aus Personen mit einem ähnlichen „Mindset“ besteht. Insofern schätze ich mich glücklich, in so eine interessante Gemeinschaft aufgenommen worden zu sein. Es ist nicht unbedingt einfach, in ein Horizont 2020-Projekt reinzukommen.

Nach meiner Erfahrung gibt es bisher noch nicht genügend Unterstützung für die Markteinführung von in solchen Projekten entwickelten Technologien, die noch nicht auf dem Niveau sind, dass man direkt morgen anfangen könnte, Kunden damit zu unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Brücken zwischen Horizont 2020 und der Finanzierung für die Markteinführung gäbe und dass insgesamt auf EU-Ebene mehr in Risikokapital investiert würde, damit High-Tech-Innovation auch in kleinen Unternehmen zukünftig besser ermöglicht werden kann.* Eine andere wichtige Erfahrung ist, dass es im Rahmen von Horizont 2020-Projekten bei der Regelung der IPR, also bei der Regelung des Geistigen Eigentums, zu Herausforderungen kommen kann.

Im Großen und Ganzen leisten solche EU-Projekte allerdings unzweifelhaft einen sehr großen Beitrag zur europäischen Integration.

 

Vielen Dank, Frau Balden, für diese wertvollen Einsichten! 

 


[*] Das EIC Accelerator-Programm der EU - ein Pilotprogramm des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, kurz EIC) im EU-Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 - fördert bahnbrechende Innovationen einzelner kleiner und mittlerer Unternehmen mit internationalem Marktpotenzial und hohem Entwicklungsrisiko. [Weitere Informationen]

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1548 Tue, 24 Nov 2020 14:05:03 +0100 LIFE fördert 120 neue Umwelt- und Klimaschutzprojekte – darunter auch das eines Kieler Unternehmens https://www.een-hessen.de/1548-life-foerdert-120-neue-umwelt-und-klimaschutzprojekte-darunter-auch-das-eines-kieler-unternehmens/ab80bcbeea7ed4868f5e1ece81647d1a.html In ihrer Pressemitteilung vom 16. November 2020 verkündet die EU-Kommission, dass 120 LIFE-Projekte aus der Antragsrunde 2019 für die Förderung ausgewählt wurden. Darunter findet sich auch eine geplante Klärschlammverbrennungsanlage in Kiel. Die Europäische Kommission hat ein Investitionspaket in Höhe von mehr als 280 Mio. € aus dem EU-Haushalt für über 120 neue Projekte des Umweltprogramms „LIFE“ genehmigt. Davon entfallen rund 220 Millionen Euro auf Projekte in den Bereichen Umwelt und Ressourceneffizienz, Natur und biologische Vielfalt sowie Umweltmanagement und -information. Im Bereich Klimaschutz wird die EU-Kommission mehr als 60 Millionen € investieren, um Projekte zur Eindämmung des Klimawandels, zur Anpassung an den Klimawandel und zur Governance und Information zu unterstützen. Gegenüber dem im Vorjahr bereitgestellten Betrag entspricht dies insgesamt einem Anstieg um 37 %.

Die Projekte werden dazu beitragen, die Ziele des europäischen Grünen Deals zu erreichen, in dem unter anderem die EU-Biodiversitätsstrategie, der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, der grüne Wiederaufbau nach der Coronavirus-Pandemie und die Verwirklichung des Ziels, Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent zu machen, unterstützt werden.

Da an vielen dieser neuen Projekte mehrere Länder beteiligt sind, die zusammenarbeiten, werden die Auswirkungen von LIFE in allen Mitgliedstaaten spürbar sein. In unserer Region lässt sich der positive Effekt sogar ganz direkt beobachten, denn mithilfe einer LIFE-Projektförderung wird die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG auf ihrem Betriebsgelände bis 2024 eine Klärschlammverbrennungsanlage mit integrierter Phosphorrückgewinnung in Betrieb nehmen. Das innovative Vorhaben wurde aus über 1250 Anträgen ausgewählt, die im Rahmen von LIFE 2019 eingereicht wurden und jetzt gestartet sind. Vorausgegangen war eine individuelle Beratung durch das Enterprise Europe Network und das Umweltministerium Schleswig-Holstein.

Mit der geplanten Anlage wird bei der Verbrennung von Klärschlämmen aus Kiel und Umgebung regenerative Energie in Form von Fernwärme für 5.000 Haushalte erzeugt und der lebenswichtige Rohstoff Phosphor aus der Asche zurückgewonnen werden. Ein weiteres Plus für den Umwelt- und Klimaschutz wird die Aufbereitung des Wassers sein, das bei der Vorbehandlung der Schlämme abgeschieden wird. Das wiederaufbereitete Wasser wird 35.000 Kubikmeter Frischwasser für den Produktionsprozess der Müllverbrennung ersetzen.

Für die EU-Förderperiode 2021-2027 schlägt die Kommission vor, die Mittel für LIFE um fast 60 % aufzustocken. Damit kann LIFE eine attraktive Möglichkeit sein, um zukunftsweisende Projektideen mit Umwelt- und Klimaschutzpotenzial zu finanzieren. Frühzeitige Planung erhöht in der Regel die Chancen. Kommen Sie daher bitte so bald wie möglich auf uns zu, um auch die Förderfähigkeit Ihrer Projektidee von uns abklopfen zu lassen. Wir beraten Sie gern!

Hamburgische Investitions- und Förderbank

E-Mail: een[at]ifbhh.de

Tel.: 040/ 24846-511

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

E-Mail: een[at]ib-sh.de

Tel.: 0431/ 9905-3496

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1545 Thu, 19 Nov 2020 14:19:00 +0100 Veranstaltungsrückblick: H2.0 Konferenz und Kooperationsbörse https://www.een-hessen.de/1545-veranstaltungsrueckblick-h2-0-konferenz-und-kooperationsboerse/f9a10cc29f2e59ffc036ef7202798405.html Wichtiger und unverzichtbarer Treffpunkt für die Branche der Wasserstoffwirtschaft war Ende November die H2.0 Konferenz, die für mehr als 300 Besucher als Digital-Veranstaltung durchgeführt wurde. Unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bot die bundesweite Fachkonferenz mit dem Fokus auf „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“ einen Gesamtüberblick über unterschiedliche Projekte und arbeitete dabei in praxisnahen Berichten den Status Quo der bundesdeutschen Wasserstoffaktivitäten heraus.

Das Enterprise Europe Network/WTSH GmbH führte in diesem Rahmen eine zweitägige Kooperationsbörse durch, die von 60 Teilnehmern genutzt wurde, um gezielt Kontakte zu knüpfen. Neben überwiegend deutschen Firmen, nahmen auch Vertreter aus Österreich, Vietnam, Ungarn, Spanien und den Niederlanden teil. Da das Thema grüner Wasserstoff mehr und mehr in den Fokus von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft rückt, nutzten viele Unternehmen und Institutionen die Gelegenheit, ihre Ideen, Konzepte, Produktentwicklungen und Projekte in B2B-Gesprächen vorzustellen und dabei mögliche Kooperationspartnerschaften auszuloten.

Im Herbst 2021 wird die nächste H2.0 Konferenz mit Kooperationsbörse (dann hoffentlich wieder vor Ort) bei der Messe Husum & Congress stattfinden.

 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1542 Wed, 18 Nov 2020 15:38:11 +0100 #Access2Markets – neues EU-Trade-Portal ist jetzt online! https://www.een-hessen.de/1542-access2markets-neues-eu-trade-portal-ist-jetzt-online/f4ef8eaabf9883fd389d1271fa5de0e0.html Sie haben Fragen zum Thema Export aus der EU oder den Import in die EU? Alles Wissenswerte und produktspezifische Informationen zu

  • Tarifen
  • Produktanforderungen
  • Ursprungsregeln
  • Zöllen, Zollverfahren und Formalitäten
  • Steuern
  • Handelshemmnissen
  • Statistiken

Für alle EU-Länder und über 120 Exportmärkten weltweit hält ab sofort das neue Portal der Europäischen Kommission für Sie bereit. Die Informationen sind auf allen 24 Amtssprachen der EU verfügbar und enthalten ebenfalls länderspezifische Informationen rund um den Handel.

Des Weiteren beinhaltet das Portal eine Suchfunktion mit der Sie nach bestimmten Produkten, dem Herkunfts- oder dem Bestimmungsland suchen können. Falls Sie noch keine Berührungspunkte mit dem Thema Handel der EU hatten, finden Sie im Portal eine Übersicht aller Handelsabkommen und allgemeine Leitsätze für den Handel mit Waren und Dienstleistungen.

Viel Spaß beim Stöbern:

https://trade.ec.europa.eu/access-to-markets/de/search?origin=IS&destination=LU

 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1503 Fri, 18 Sep 2020 15:18:12 +0200 „Green Deal Call“ fördert Projektideen für Europas grünen und digitalen Wandel https://www.een-hessen.de/1503-green-deal-call-foerdert-projektideen-fuer-europas-gruenen-und-digitalen-wandel/c8b32b9dd8fb445efbfd7b55a7428482.html Die EU-Kommission hat das Arbeitsprogramm für die Sonderausschreibung "Green Deal Call" veröffentlicht. Mit dem Budget von 1 Mrd. EUR werden Projekte gefördert, die die Umsetzung der ambitionierten Klima- und Umweltziele der EU unterstützen. Nachdem die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen am 11. Dezember 2019 den „European Green Deal“ als zentrales EU-Vorhaben vorgestellt hat, ist gestern – trotz dem nahenden Ende der Förderperiode 2014-2020 – ein Sonderaufruf im Förderprogramm HORIZON 2020 veröffentlicht worden, um auf die Dringlichkeit und den Ehrgeiz der gesetzten Ziele zu reagieren. Das Gesamtbudget beträgt eine Milliarde Euro. Projektvorschläge können bis 26. Januar 2021 eingereicht werden.

Der „Europäische Grüne Deal“ verkörpert die europäische Antwort auf die internationale Klima- und Umweltkrise und die damit einhergehende Verknappung globaler Ressourcen. Der ambitionierte Fahrplan der EU sieht vor, die europäische Wirtschaft Schritt für Schritt nachhaltig zu gestalten und Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Um diese politischen Ziele zu erreichen, ist man auf das Engagement sämtlicher Akteure angewiesen. Forschung und Innovation müssen zum Beispiel einen entscheidenden Beitrag liefern, indem sie besonders nachhaltige Technologien und Prozesse entwickeln. Gefördert wird diese Aufgabe jetzt mit dem „Green Deal Call“.

Der Aufruf unterscheidet sich in wichtigen Aspekten von bisherigen HORIZON 2020-Aussschreibungen. Angesichts der Dringlichkeit der adressierten Herausforderungen wird viel Wert gelegt auf klare, kurz- bis mittelfristig erkennbare Ergebnisse, die gleichzeitig einen langfristigen Wandel einläuten. Es gibt weniger, aber zielgerichtetere, umfangreichere und sichtbarere Maßnahmen, wobei der Schwerpunkt auf einer zügigen Skalierbarkeit, Verbreitung und Übernahme liegt. Von den im Rahmen dieser Aufforderung finanzierten Projekten wird erwartet, dass sie Ergebnisse mit greifbarem Nutzen in zehn Bereichen liefern.

Acht Themenbereiche spiegeln die die zentralen Arbeitsbereiche des europäischen Grünen Deals wider:

  1. Verstärkung der Klimaschutzbemühungen
  2. Saubere, erschwingliche und sichere Energie
  3. Industrie für eine saubere Kreislaufwirtschaft
  4. Energie- und ressourceneffiziente Gebäude
  5. Nachhaltige und intelligente Mobilität
  6. Strategie „Vom Hof auf den Tisch“
  7. Biologische Vielfalt und Ökosysteme
  8. Null-Schadstoff-Ziel, giftfreie Umwelt

Hinzu kommen zwei horizontale Bereiche – Stärkung des Wissens und Stärkung der Handlungskompetenz der Bürgerinnen und Bürger –, die eine längerfristige Perspektive für die im europäischen Grünen Deal vorgesehenen Veränderungen bieten.

Interessierte Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein sind herzlich eingeladen, sich an folgende Partner im Enterprise Europe Network zu wenden:

Hamburgische Investitions- und Förderbank

E-Mail: een[at]ifbhh.de

Tel.: 040/ 24846-511

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

E-Mail: een[at]ib-sh.de

Tel.: 0431/ 9905-3496

Wir helfen Ihnen gern, die Details des Calls zu durchdringen und einen überzeugenden Förderantrag zu stellen. Darüber hinaus empfehlen wir die virtuelle Kooperationsplattform unseres Netzwerks, über die Sie Einzelgespräche mit potenziellen Projektpartnern für den 13. und 14. Oktober buchen können: https://h2020-green-deal-call-dublin.b2match.io/

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1496 Mon, 14 Sep 2020 09:23:43 +0200 Digitale Woche Kiel 2020: Webinar zur Förderung und Finanzierung digitaler Projekte https://www.een-hessen.de/1496-digitale-woche-kiel-2020-webinar-zur-foerderung-und-finanzierung-digitaler-projekte/fba92907ab8350eee83aff1038a80e9c.html Unternehmen waren eingeladen, sich einen Überblick zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte in Schleswig-Holstein zu verschaffen. Die Aufzeichnung des Online-Seminars steht nun zum Download bereit. Am 7. September hat die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), in Kooperation mit der WTSH, dem Digitialisierungscluster DiWiSH, dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel und dem Enterprise Europe Network Hamburg/ Schleswig-Holstein, eine online-basierte Infoveranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche Kiel angeboten. Ziel war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Sachen Förderangebote fit zu machen, damit sie angedachte Projekte auch wirklich umsetzen können und die Möglichkeiten der Digitalisierung in ihrem Unternehmen optimal ausschöpfen.

Im Webinar wurde ein Überblick zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für digitale Projekte von Unternehmen in Schleswig-Holstein gegeben. So wurden zum Beispiel die Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums „Digital jetzt“ und „go-digital“ vorgestellt. Darüber hinaus wurde eine Übersicht der Investitions-, Innovations- und Technologieförderung in Schleswig-Holstein präsentiert. Neben Zuschüssen wurden auch Finanzierungsangebote der KfW sowie der Förderinstitute des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Außerdem gab es Informationen zu weiteren Unterstützungsangeboten wie zur WTSH-Innovationsberatung, zu den IB.SH Förderlotsen, zum Enterprise Europe Networks Hamburg / Schleswig-Holstein, über DiWiSH und über das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel.

Die Aufzeichnung der Online-Veranstaltung steht allen Interessierten nun unter folgendem Link kostenfrei zur Verfügung:

https://www.youtube.com/watch?v=oubhKlVlGPI

Übrigens haben sich seit dem Webinar letzte Woche schon wieder neue Entwicklungen ergeben: Die Nachfrage nach dem neuen Bundesprogramm Digital Jetzt war so groß, dass das Antragstool kurz nach dem Start schon wieder geschlossen wurde. Eine neue Registrierung für das Digital Jetzt Förderportal soll voraussichtlich ab Mitte Oktober wieder möglich sein.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1491 Tue, 01 Sep 2020 13:16:07 +0200 Last Call: Bewerbung für den KfW Award Gründen https://www.een-hessen.de/1491-last-call-bewerbung-fuer-den-kfw-award-gruenden/0b8d878bb67a9cafd60d253d8ab7fdfd.html Mit guten Ideen durch die Krise – die KfW Bankengruppe sucht erfolgreiche Unternehmen und vergibt insgesamt 30.000 Euro Preisgeld. Noch bis zum 21. September ist die Bewerbung möglich. • Online-Bewerbung bis zum 21. September
• Teilnahme für Unternehmen/Nachfolger ab Gründungsjahr 2015
• Aus jedem Bundesland wird ein Unternehmen ausgezeichnet
• Ein Bundessieger erhält zusätzlich 9.000 Euro
• Vergabe eines Sonderpreises, der mit 5.000 Euro dotiert ist

Wer mit einer Gründung am Markt besteht und auch die Herausforderungen der letzten Monate gemeistert hat, macht anderen Gründer*innen Mut und verdient öffentliche Anerkennung. Prämiert werden daher auch in diesem Jahr Unternehmen, die mit innovativen Ideen am Markt bestehen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sind und ihren Sitz in Deutschland haben. Eine Jury aus erfahrenen Vertreter*innen aus der KfW, sowie aus Politik und Wirtschaft – z. B. Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern – bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad und ihrer Kreativität. Ausschlaggebend für die Auszeichnung ist zudem, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt und ob soziale Verantwortung übernommen wird. Der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Beurteilung ein. Dabei werden die Auswirkungen auf Umsätze und Unternehmensergebnis entsprechend berücksichtigt.

Prämiert wird ein Unternehmen aus jedem Bundesland. Es erhält 1.000 Euro und konkurriert als Landessieger um den Bundessieg. Dieses Unternehmen erhält zusätzlich 9.000 Euro. Zusätzlich vergibt die Jury einen Sonderpreis, der mit 5.000 EUR Preisgeld dotiert ist.

Die Preisträger*innen werden am 25. November 2020 bekannt gegeben. Zudem berichtet der TV-Sender n-tv in einer Sondersendung über den*die Bundessieger*in und weitere ausgezeichnete Unternehmen. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Sieger*innen von einer PR-Agentur unterstützt.

Weitere Informationen sowie das Online-Formular für die Bewerbung: www.kfw-awards.de

Pressekontakt:
KfW Award Gründen, c/o Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH, Friedrichstraße 23 A, 10969 Berlin
Carmen Vallero, Tel.: 030 257717-91, E-Mail: kfw_award@peperonihaus.de

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1486 Fri, 21 Aug 2020 11:42:49 +0200 Übersicht über Finanzierungsmöglichkeiten der Europäischen Investitionsbank-Gruppe https://www.een-hessen.de/1486-uebersicht-ueber-finanzierungsmoeglichkeiten-der-europaeischen-investitionsbank-gruppe/559a6bd458d46467bce97a2e8760a324.html 2019 lag das jährliche Finanzierungsvolumen der Europäischen Investitionsbank, „die Bank der EU“ bei 63,3 Milliarden Euro. Zum 1. Februar 2020 ist ihre Kapitalausstattung auf 243 Milliarden Euro gestiegen. Hinter diesen Zahlen verstecken sich verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und ein breites Spektrum geförderter Investitionen. Um einen Überblick zu schaffen, haben wir unsere Kurzinfoserie mit einer Übersicht über Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe für Unternehmen ergänzt. Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe für Unternehmen

Die EIB-Gruppe, die aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) besteht, bietet Finanzprodukte sowohl für KMU und Midcap-Unternehmen als auch für Großunternehmen, Konzerne und Zweckgesellschaften an. Je nach Unternehmensgröße und Projektvolumen werden verschiedene Finanzprodukte angeboten. Bei KMU tritt die EIB über Bankpartner auf, die die EIB-Mittel an den Endkunden weiterreichen. Ab einem Darlehensvolumen von 25-30 Mio. € (bis maximal 50 Mio. €) und sofern das Unternehmen mindestens ein Midcap ist, tritt die EIB direkt in die Finanzierung mit dem Kunden ein. In Bezug auf den Umweltschutz und die Einhaltung von Sozialstandards orientiert sich die EIB an strengen Grundsätzen.

Hier geht es zur Kurzinfo „Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe“.

Das European Investment Advisory Hub

Die Europäische Kommission und die EIB haben im Rahmen des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) im Jahr 2015 gemeinsam den European Investment Advisory Hub (EIAH) bei der EIB eingerichtet. Der EIAH versteht sich als Beratungsplattform und zentrale Anlaufstelle in Europa für finanzielle und technische Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung und Entwicklung von Investitionsprojekten in der EU. Die Beratung ist für den öffentlichen Sektor kostenlos, für KMU dagegen kostenpflichtig.

Die EFSI-Verordnung hat eine breite Abdeckung der EIAH-Dienstleistungen innerhalb Europas zum Ziel. Um diese zu erreichen, geht EIAH mit regionalen und nationalen Förderbanken und -Institutionen sowie Verwaltungsbehörden der Mitgliedsstaaten Kooperationen ein. Auch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat mit der EIB ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, das eine Zusammenarbeit zwischen der IB.SH und dem European Investment Advisory Hub bei der Europäischen Investitionsbank vorsieht.

Erfahren Sie mehr im Artikel „Verstärkte Zusammenarbeit zwischen der IB.SH und der Europäischen Investitionsbank

 

Bild: Europäische Investitionsbank

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1477 Mon, 17 Aug 2020 11:02:06 +0200 EU-Umfrage für KMU zu Unterbrechungen der Lieferkette in Europa aufgrund der COVID-19-Pandemie veröffentlicht https://www.een-hessen.de/1477-eu-umfrage-fuer-kmu-zu-unterbrechungen-der-lieferkette-in-europa-aufgrund-der-covid-19-pandemie-veroeffentlicht/ec5632ce1638536f9cb33c1f15fc474f.html Die Europäische Kommission ruft in Zusammenarbeit mit dem Enterprise Europe Network europäische KMU dazu auf, ihre Erfahrungen über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mitzuteilen. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat zu einem beispiellosen weltweiten Konjunkturrückgang geführt.

Die Krise und ihre Auswirkungen, von denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besonders betroffen sind, gefährden unternehmerische Tätigkeiten und führen oftmals zu Unterbrechungen der Lieferkette.

Die Europäische Kommission möchte mit dieser Umfrage KMU in der EU dazu einladen, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Ihre Unternehmen Rückmeldungen zu geben. Im Mittelpunkt dieser Umfrage stehen das Thema Unterbrechungen der Lieferkette sowie die Frage, wie KMU im Umgang mit diesen Unterbrechungen unterstützt werden können.

Mit der Umfrage sollen aktuelle Informationen erhoben werden, die für die Europäische Kommission bei der Koordinierung der Konjunkturbelebungsmaßnahmen hilfreich sind. Die gesammelten Beiträge werden ganz konkret von der Schnellwarnfunktion der Europäischen Kommission genutzt, die zur Bewältigung der Probleme europäischer Unternehmen im Zusammenhang mit Lieferketten beitragen soll.

Zusätzlich können teilnehmende KMU die bestehenden europäischen Netze zur Unternehmensförderung um weitere Unterstützung bitten.

Die Teilnahme ist online möglich. Der Fragebogen ist in 22 Sprachen, auch Deutsch, verfügbar. Der Fragebogen wird einige Monate geöffnet sein, eine Deadline wurde noch nicht festgelegt. Die Umfrage ist anonym und dauert weniger als 10 Minuten.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1471 Mon, 03 Aug 2020 14:49:38 +0200 Öffentliche Konsultation zu Herausforderungen der Cybersicherheit für Unternehmen https://www.een-hessen.de/1471-oeffentliche-konsultation-zu-herausforderungen-der-cybersicherheit-fuer-unternehmen/2bbbf0da331a978fdfd6c1a2e5b2a1d9.html Die EU-Kommission möchte einfache und wirksame Empfehlungen für Unternehmen entwickeln, damit sie Fragen der Cybersicherheit künftig gut bewältigen können. Die Agentur der Europäischen Union für Computer- und Netzsicherheit, ENISA, startet eine zweimonatige öffentliche Umfrage für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU, um Feedback zum Stand ihrer digitalen Sicherheit und ihrer Vorbereitung auf Krisen wie COVID-19 einzuholen. Die Umfrage richtet sich an einzelne Eigentümer und Angestellte von KMU in der EU sowie an KMU-Verbände - sowohl auf der Ebene der Mitgliedstaaten als auch auf EU-Ebene. 

Der Zweck dieser Umfrage ist:
   - Cybersicherheitsherausforderungen zu identifizieren, mit denen KMU konfrontiert sind, 
   - die Fähigkeit, mit Fragen der Cybersicherheit in einer Krise wie COVID19 umzugehen, von KMU in der EU zu analysieren und 
   - relevante vorbildliche Lösungen aus der Praxis zu identifizieren. 

Die Umfrage ist bis zum 15. September um 12:00 Uhr geöffnet. Bitte folgen Sie diesem Link, um daran teilzunehmen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SMEsSurvey

KMU, die an den nächsten Schritten der Umfrage teilnehmen möchten, können außerdem eine E-Mail an resilience[at]enisa.europa.eu senden.

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1470 Mon, 03 Aug 2020 14:11:25 +0200 Das Enterprise Europe Network jetzt auch im Blogformat https://www.een-hessen.de/1470-das-enterprise-europe-network-jetzt-auch-im-blogformat/586909c80fe766793accf27960d7028c.html Mehr über die Dienstleistungen des EEN in Deutschland erfahren - dann besuchen Sie doch mal unseren neuen Blog Mit vielen unterschiedlichen kostenfreien Dienstleistungen unterstützt das Enterprise Europe Network Unternehmen in ganz Deutschland bei der Internationalisierung, Forschungskooperationen oder bei der Nutzung von Fördermitteln - auch im Ausland

Dies sind nur ein paar der Aufgaben, die die Beraterinnen und Berater in den einzelnen Bundesländern unter dem Motto #EENCanHelp umsetzen. Die Vielseitigkeit der Unterstützungsangebote für Unternehmen mal hervorzuheben ist das Ziel des neuen EEN-Blogs. Hier stellen die Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland – unter dem Blickwinkel wie Unternehmen von der Förderung des Netzwerkes profitieren können – sich und ihre Arbeit vor. Schauen Sie doch mal vorbei: blog.een-deutschland.de

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news-1441 Thu, 25 Jun 2020 11:19:45 +0200 Virtuelle Kooperationsbörsen bündeln Angebot und Nachfrage in wichtigen Branchen https://www.een-hessen.de/1441-virtuelle-kooperationsboersen-buendeln-angebot-und-nachfrage-in-wichtigen-branchen/20d742e0c987c24673199ed962b503a9.html Auf die großen Herausforderungen, verursacht durch Covid-19, hat das EEN flexibel reagiert. So wurden Veranstaltungs- und Messeabsagen durch ein breites Angebot virtueller Kooperationsbörsen in vielen Schlüsselbranchen kompensiert. Die exklusiv für den Healthcare-Bereich initiierte Plattform Care & Industry together against CORONA unterstützt Unternehmen, Krankenhäuser und Institutionen aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich dabei, Angebot und Nachfrage von Dienstleistungen, Projekten und Produkten in Zeiten von CORONA über Grenzen hinaus zusammenzubringen. Mehr als 700 Firmen haben sich bereits registriert, die 1500 Produkte und Projekte in die Plattform eingestellt haben.

Auch in anderen Branchen können innovative Ideen, neue Lösungen und Know-how mit Hilfe virtueller Kooperationsbörsen effektiv geteilt werden. Eine Auflistung finden Sie hier.

Die Teilnahme an virtuellen Kooperationsbörsen ist unkompliziert und größtenteils kostenlos. Interessierte Vertreter von Unternehmen oder Forschungsinstitutionen können ein Profil einstellen, das durch die Veranstalter vor der Veröffentlichung validiert wird, um hohe Qualitätsstandards zu garantieren. Ein Profilinhaber ist dann für andere Teilnehmer auffindbar und kann darüber hinaus auch eigenständig nach Kooperationspartnern suchen und Gespräche anfragen, um ein virtuelles Meeting zu arrangieren und mithilfe der Online-Plattform durchzuführen. 

Das EEN Hamburg Schleswig-Holstein unterstützt Unternehmen und Institutionen bei der Nutzung der virtuellen Kooperationsbörsen und der Kontaktanbahnung zu passenden Geschäfts-, Technologie- oder Projektpartnern in Europa und weltweit.

Mitarbeiter des EEN

Kontakt

Bild: EASME EEN (EASME COSME)

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news-1440 Thu, 25 Jun 2020 10:52:56 +0200 Wiederaufbauplan und nächster EU-Haushalt https://www.een-hessen.de/1440-wiederaufbauplan-und-naechster-eu-haushalt/7b2c9259514eae84a570d22b21081981.html Als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Europa hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für einen Aufbauplan und gezielte Verstärkungen des langfristigen EU-Haushalts 2021-2027 vorgelegt. Was bedeutet das für die Förderung des Unternehmertums in Europa? Im Jahr 2018 hatte die Europäische Kommission einen Vorschlag für den nächsten siebenjährigen EU-Haushalt vorgelegt, der aber bisher noch nicht angenommen wurde. Nun hat die Kommission einen neuen Vorschlag vorgelegt, der aus dem Aufbauplan „Next Generation EU“ mit 750 Mrd. EUR und aus dem umgearbeiteten langfristigen EU-Haushalt besteht, der einen Umfang von 1100 Mrd. EUR hat. Damit würde der Vorschlag die finanzielle Schlagkraft des EU-Haushalts auf insgesamt 1,85 Billionen EUR erhöhen. Der Aufbauplan soll Beschäftigung und Wachstum ankurbeln, Europa widerstandsfähiger und strategisch autonomer machen sowie Investitionen in den ökologischen und den digitalen Wandel unterstützen.

Laut verschiedener Analysen steht die europäische Wirtschaft vor einer tiefen Rezession[1]. Europäische Unternehmen haben Eigenkapitalverlusten und erwarten Investitionslücken in den Jahren 2021 und 2022. Bestimmte Sektoren wie Tourismus und Verkehr werden voraussichtlich besonders betroffen sein.

Die zentralen Punkte der im Rahmen des Aufbaufonds vorgeschlagenen Initiativen für die Wiederankurbelung der Wirtschaft und Belebung der privaten Investitionstätigkeit umfassen die Aufstockung und Erweiterung des europäischen Investitionsprogramms InvestEU und ein neues Solvenzhilfeinstrument. Eine neue, in InvestEU eingebettete Fazilität für strategische Investitionen soll Investitionen in die Förderung der Resilienz wichtiger Wertschöpfungsketten im Binnenmarkt sowie insbesondere derjenigen strategischen Sektoren, die für die grüne und die digitale Wende von Bedeutung sind, anschieben. Auch der InvestEU-Beitrag für nachhaltige Infrastrukturen wird erhöht. Das neue Solvenzhilfeinstrument wird die EU-Haushaltsgarantie nutzen, um private Mittel zu mobilisieren, mit denen das Kapital rentabler europäischer Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen gestützt werden soll. Zurzeit ist es aber unklar, inwieweit deutsche Unternehmen zu den Nutznießern des neuen Instrumentes gehören werden.

Darüber hinaus werden Unternehmen von Investitionen in die Anpassung des Binnenmarkts an das digitale Zeitalter profitieren, insbesondere von der geplanten raschen Einführung von 5G-Netzen.

Für das Binnenmarktprogramm sollen die vorgeschlagenen Haushaltsmittel beibehalten werden.

Eine Übersicht über den gesamten Vorschlag für den Aufbaufonds und den langfristigen EU-Haushalt finden Sie hier.

Bild: EC - Audiovisual Service, European Union 2020 


[1] u.a. https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_799

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news-1349 Wed, 24 Jun 2020 15:06:00 +0200 EU-Maßnahmen für die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus https://www.een-hessen.de/1349-eu-massnahmen-fuer-die-abfederung-der-wirtschaftlichen-auswirkungen-des-coronavirus/75130fd1a9da65186210307a7edf1813.html Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und die globale Wirtschaft. Die Europäische Union begegnet der Coronakrise mit verschiedenen gemeinsamen Instrumenten. Unten eine Zusammenfassung der bisherigen Vorschläge, die Auswirkungen des Coronavirus auf Gesellschaft und Wirtschaft in der EU abzufedern und die zur Verfügung stehenden Mittel zu mobilisieren:

  • Die Europäische Zentralbank hat ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt. [mehr] Im Juni wurde das Notkaufprogramm ausgeweitet. 
  • Im Bereich Staatliche Beihilfen nimmt die Europäische Kommission einen Befristeten Rahmen an, damit die Mitgliedstaaten die Wirtschaft infolge des COVID-19-Ausbruchs wirksamer unterstützen können. [mehr]
  • Im Rahmen der neuen Initiative „Coronavirus Response Investment Initiative“ schlägt die Europäische Kommission vor, 37 Mrd. EUR aus dem Bereich Kohäsionspolitik für die Bekämpfung der Corona-Krise bereitzustellen. [mehr]
  • Das Pandemic Crisis Support-Instrument des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wurde im Mai aktiviert. Dadurch können Eurostaaten Kreditlinien zur Bewältigung der Corona-Krise in Anspruch nehmen. [mehr]
  • Die Initiative zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Unterstützung von Unternehmen (SURE) der Europäischen Kommission stellt 100 Mrd. EUR bereit, um die Mitgliedstaaten bei Kurzarbeitsregelungen zu unterstützen. [mehr]
  • Im März hat die Europäische Investitionsbank angekündigt, dass sie 40. Mrd EUR an EU-Mitteln mobilisiert. [mehr] An diesem Garantiefonds der EIB wird noch gearbeitet.
  • Im Juni hat die Europäische Kommission einen Aufbauplan und einen neuen Haushaltsentwurf für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) vorgestellt. [mehr] 

Wir werden weiterhin die EU-Maßnahmen verfolgen, insbesondere diejenigen, die KMU unterstützen sollen. 

Bild: European Communities, 2006, Quelle: EC - Audiovisual service

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1355 Tue, 24 Mar 2020 15:31:05 +0100 Aktuelle Auswirkungen der Corona-Krise https://www.een-hessen.de/1355-aktuelle-auswirkungen-der-corona-krise/1ea4f795e3b0843c45d4929975fb0b85.html Verschobene EU-Antragsfristen, abgesagte Veranstaltungen, neue Hilfsinstrumente… Auch sämtliche Arbeitsbereiche des EEN sind von der aktuellen Krise betroffen. Die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie in der ganzen Welt sind mittlerweile für uns alle deutlich spürbar. Natürlich wirken sich die strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch deutlich auf sämtliche Arbeitsbereiche des Enterprise Europe Network in Hamburg und Schleswig-Holstein aus.

Zunächst möchten wir darüber informieren, dass diverse Einreichfristen in HORIZON 2020, dem EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, verlängert wurden. Mit Ausnahme des IMI-Aufrufs sind alle Fristen, die bis zum 15. April 2020 enden sollten, nach hinten verschoben worden. Die neuen Fristen und Details der einzelnen Aufrufe entnehmen Sie bitte dem EU Funding and Tenders Portal. Bitte beachten Sie außerdem, dass noch weitere Fristverschiebungen angekündigt werden könnten - auch in anderen EU-Programmen - und behalten Sie stets die Informationen auf den offiziellen EU-Seiten im Auge, wenn Sie einen Antrag vorbereiten.

Jegliche Veranstaltungen in nächster Zeit, sowohl internationale Kooperationsbörsen als auch kleinere Workshops, mussten / müssen wir leider absagen. Wir hoffen, dass wir später Ersatztermine bekanntgeben können. Bevor wir einen neuen Versuch unternehmen und ein neues Datum suchen, werden wir jedoch abwarten, bis sich die Lage stabilisiert hat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist leider nicht abzusehen, wann wieder gefahrlos öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Persönliche Beratungsgespräche bzw. Besuche in unseren Einrichtungen sind bis auf weiteres leider ebenfalls nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon, wenn Sie Unterstützungsbedarf haben.

Wir sind uns natürlich bewusst, dass Themen wie Internationalisierung und Innovationsmanagement aktuell in den Hintergrund geraten können, denn angesichts der Corona-Krise stecken viele kleine und mittlere Unternehmen in existenziellen finanziellen Schwierigkeiten. Betroffene finden auf den folgenden Seiten stets die aktuellsten Informationen zu allen bislang verfügbaren Hilfsinstrumenten.

Für Hamburg: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Für Schleswig-Holstein: https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/

Es ist uns ein großes Anliegen, Sie bestmöglich durch diese schweren Zeiten zu begleiten. Als EEN unterstützen wir die zuständigen Akteuren daher wo immer möglich und haben teilweise auch selbst Beratungsaufgaben hinsichtlich der wirtschaftlichen Hilfspakete übernommen. So möchten auch wir unseren Beitrag dazu leisten, den Mittelstand in unserer Region zu stützen und mit Ihnen gemeinsam durch diese Krise zu gehen.

Bleiben Sie stark und gesund!

Ihr Team vom Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1342 Tue, 17 Mar 2020 08:01:35 +0100 Veranstaltungsrückblick: EENorthlights https://www.een-hessen.de/1342-veranstaltungsrueckblick-eenorthlights/6f3bc7bddfec9c6b90074ab35a8f37fc.html Wie können wir Kooperationen zwischen deutschen, dänischen und schwedischen Unternehmen fördern? Vor dem Hintergrund dieser Frage hat sich die neue Arbeitsgruppe des Enterprise Europe Networks vom 09.-10. März in Hamburg getroffen. Deutsche, dänische und schwedische Berater haben zusammen diskutiert, wie sie noch besser in den Bereichen Match-Making sowie Forschung und Innovation zusammenarbeiten können. Die Zusammenarbeit wird nun unter dem Namen „EENorthlights“ weitergeführt.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1340 Mon, 16 Mar 2020 10:59:30 +0100 Mögliche Auswirkungen des europäischen Grünen Deals auf Projektfinanzierungen https://www.een-hessen.de/1340-moegliche-auswirkungen-des-europaeischen-gruenen-deals-auf-projektfinanzierungen/418e20af53f8b508b733f3515f3c1d97.html Das Stichwort Green Deal oder Grüner Deal taucht nun in EU-Aufrufen auf. Zum Beispiel richtet sich die zweite Ausschreibung im Rahmen des EIC-Accelerator-Pilotprogramms (2020) ausschließlich an Antragstellende mit Projektideen aus dem Themenbereich Green Deal. Deswegen wollen wir kurz den europäischen Green Deal und seine Bedeutung für Projektfinanzierungen vorstellen. Im Dezember 2019 stellte die Europäische Kommission den Green Deal als eine Agenda im Kampf gegen den Klimawandel sowie zum Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt vor. Die Kommission bezeichnet den Green Deal als neue Wachstumsstrategie der EU, die zum Umbau der Wirtschaft beitragen wird. Unter dem Green Deal soll die EU bis 2050 die Klimaneutralität erreichen und unter anderem Unternehmen dabei unterstützen, im Bereich saubere Produkte und Technologien weltweit führend zu werden.

Der Green Deal hat Folgen für den EU-Haushalt und Projektfinanzierungen. Die Kommission schlägt vor, dass ein höherer Anteil der Ausgaben für Klima- und Umweltmaßnahmen aus dem künftigen EU-Haushalt als jemals zuvor − 25 % − in der nächsten Förderperiode (2021-2027) bereitgestellt wird. Das schließt den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft, den Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung, die Kohäsionsfonds, den Horizont Europa und das LIFE-Programm ein. Zum Beispiel bereitet die Kommission im letzten Jahr des Horizont 2020 Programms eine zusätzliche Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen vor, welche die Prioritäten des Grünen Deals unterstützen. Die Mittelausstattung des LIFE-Programms möchte die Kommission um 72 % erhöhen. Die Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen laufen noch, so dass diese Ziele noch nicht von den Mitgesetzgebern, dem Europäischen Parlament und Mitgliedsstaaten angenommen wurden.

Weitere Finanzierungsquellen für den Green Deal sind InvestEU, wovon 30% für Projekte zur Bekämpfung des Klimawandels vorgesehen sind, und der Mechanismus für einen gerechten Übergang, der Gebieten zugutekommen soll, für die der Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft eine besonders große Herausforderung darstellt.

Weitere Informationen:

Europäische Kommission: Ein europäischer Grüner Deal

Stichtage EIC Accelerator Pilot

Bild: Europäische Union 2020

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news-1332 Fri, 06 Mar 2020 13:23:15 +0100 EU-Innovationspreis für Frauen 2020 https://www.een-hessen.de/1332-eu-innovationspreis-fuer-frauen-2020/59d6f76e6e4539b010e53c09ac6a8b54.html Die EU-Kommission hat die Bewerbungsrunde für den EU-Innovationspreis für Frauen 2020 eröffnet. Damit zeichnet die Europäische Union Unternehmerinnen aus, die eine herausragende Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht haben. Am 11. Februar 2020, dem Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, lancierte Kommissar Gabriel die 7. Ausgabe des EU-Preises für Innovatorinnen. Bewerbungen sind bis Dienstag, 21. April, 17:00 Uhr MEZ (Brüsseler Zeit) möglich. Wenn Sie glauben, dass Sie die Richtige sind, die nächste EU-Innovatorin zu werden, sollten Sie Ihre Chance nicht verpassen und sich jetzt bewerben.

Hintergrund zum Preis:

Es ist ein Geldpreis, der jedes Jahr an europäische Frauen vergeben wird, die ein erfolgreiches Unternehmen gegründet und eine Innovation auf den Markt gebracht haben. Wir verleihen den Preis an vier unglaubliche Unternehmerinnen, die sich dafür einsetzen, die Welt zu verbessern und andere zu inspirieren, in ihre Fußstapfen zu treten. Der Wettbewerb steht Frauen aus der gesamten EU und den mit Horizon 2020 assoziierten Ländern offen. Die Final-Teilnehmerinnen werden von einer hochrangigen Jury aus unabhängigen Experten aus ganz Europa aus den Bereichen Wirtschaft, Risikokapital, Unternehmertum und Wissenschaft ausgewählt. Drei Gewinner erhalten jeweils 100.000 €, und 50.000 € werden an eine aufstrebende Innovatorin (eine außergewöhnliche Unternehmerin - 35 Jahre oder jünger - am Anfang ihrer Karriere) vergeben.

Weitere Informationen: 

EU Prize for Women Innovators 2020 

Bild: Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend (European Union, 2020) 

 

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