EEN Hessen http://www.een-hessen.de Nachrichten des EEN Hessen DE TYPO3 News Thu, 24 Jun 2021 17:04:17 +0200 Thu, 24 Jun 2021 17:04:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-1756 Tue, 15 Jun 2021 09:43:00 +0200 BeOne's Erfolgsstory: Ingenieure für digitale Lösungen https://www.een-hessen.de/1756-beones-erfolgsstory-ingenieure-fuer-digitale-loesungen/d2c6eabfbff18c67903ed9735ff186ff.html „Was macht Ihr Unternehmen denn eigentlich?“ Eine simple Frage, die aber oft gar nicht so leicht zu beantworten ist. Gerade wenn Unternehmen mit den Kundenwünschen über die Jahre in verschiedene Richtungen gewachsen sind. Die BeOne Hamburg GmbH antwortet seit April 2021 „Wir sind Ingenieure für digitale Lösungen!“ BeOne ist 2004 als klassisches Luftfahrt-Ingenieurbüro gestartet, mit der Zeit kamen dann zunehmend auch Aufträge im Bereich Projektmanagement und Digitalisierung hinzu. Das Kundenspektrum vergrößerte sich auf Automobilindustrie und Erneuerbare Energien. BeOne wuchs schnell, musste sich dann aber angesichts zurückgefahrener Entwicklungsprogramme und der schwierigen Marktsituation einiger Großkunden wieder deutlich verkleinern. Die Corona-Pandemie stellte das Unternehmen insbesondere hinsichtlich der Kunden aus der Luftfahrtbranche vor neue Herausforderungen.

BeOne hat diese schwierige Zeit genutzt, um an der eigenen Strategie zu arbeiten und sich als innovativer Dienstleister wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen. Das Innovationsmanagement-Assessment, das EEN-Partner TUTECH mit BeOne im Juni 2020 durchgeführt hat, zeigte, dass das Unternehmen herausragende Expertise und zudem viele gute Ideen hat, aber eine klare Unternehmensstrategie fehlte. Die meist projektgebundenen Kundenaufträge waren sehr divers und dadurch wenig skalierbar. In der Kommunikation fiel es dem Unternehmen schwer, sich mit einem klaren Profil darzustellen. Das Ziel war klar: BeOne will wirtschaftlich stabil in die Zukunft gehen. Dazu hat BeOne sich im Rahmen der Innovationsmanagement-Beratung des EEN vor allem mit der Frage „Wo wollen wir hin?“ auseinandergesetzt. Das Unternehmen hat eine umfassende Matrix zur Innovationsstrategie erstellt, darauf aufbauend den neuen Claim entwickelt und seine Website und Unternehmenskommunikation komplett überarbeitet.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Beratungsprozess, die Gespräche und der Input haben uns sehr geholfen den über die Jahre gewachsenen „Bauchladen“ an Leistungen besser zu strukturieren und somit nach Innen und in der Kommunikation an die Kunden klarer zu machen, wo der USP von BeOne ist. Wir bedanken uns für die hervorragende und unkomplizierte Unterstützung und Ihr unermüdliches Arbeiten ‚an uns‘.“ Ulf Siegosch & Mathias Schulze, BeOne GmbH

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1178 Tue, 01 Jun 2021 14:00:00 +0200 Aktuelle EU-Ausschreibungen im Juni https://www.een-hessen.de/1178-aktuelle-eu-ausschreibungen-im-juni/f96d3efdd43581e331e9c78c1d9cd91b.html Unser Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" bietet einen Überblick über die wichtigsten Fristen. Monatlich informieren wir über unseren Newsletter "EU-Ausschreibungsliste" über die Einreichungsfristen in den verschiedensten EU-Programmen sowie international ausgerichteten Bundesprogrammen.

In dieser Ausgabe möchten wir Sie ganz besonders auf das Programm „EIC Accelerator“ aufmerksam machen. Der EIC Accelerator fördert bahnbrechende Innovationen einzelner Start-Ups sowie kleiner und mittlerer Unternehmen mit internationalem Marktpotenzial und hohem Entwicklungsrisiko. Interessierte können jederzeit einen Kurzantrag einreichen. Wenn dieser erfolgreich ist, wird anschließend ein Vollantrag eingereicht. Stichtage sind dieses Jahr der 16. Juni und der 6. Oktober.

Zur aktuellen Ausgabe der EU-Ausschreibungsliste gelangen Sie hier.

Für individuelle Beratungen zu allen EU-Förderprogrammen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1737 Wed, 19 May 2021 09:44:19 +0200 EU-Umfrage zur Initiative für nachhaltige Produkte https://www.een-hessen.de/1737-eu-umfrage-zur-initiative-fuer-nachhaltige-produkte/5ba82047d167d503f568f308cc2942d7.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zu nachhaltigen Produkten teilzunehmen. Ziel dieser Konsultation ist es, die Ansichten kleiner und mittlerer Unternehmen zur Initiative für nachhaltige Produkte (SPI) einzuholen, die von der Europäischen Kommission im letzten Jahr im Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft (CEAP) angekündigt wurde und Ende 2021 umgesetzt werden soll. Die SPI wird darauf abzielen, Produkte auf dem EU-Markt für eine klimaneutrale, ressourceneffiziente und kreislauforientierte Wirtschaft vorzubereiten, Abfälle zu reduzieren und sicherzustellen, dass die Leistung von Vorreitern im Bereich Nachhaltigkeit schrittweise zur Norm wird.

Ein Kernelement des SPI wird sich darauf konzentrieren, den Geltungsbereich der Ökodesign-Richtlinie über energieverbrauchsrelevante Produkte hinaus auszuweiten, um sie auf ein möglichst breites Produktspektrum anwendbar zu machen und kreislauforientierte Ergebnisse zu erzielen. Der CEAP enthält eine Liste von Wertschöpfungsketten, die im Rahmen des SPI vorrangig behandelt werden sollten, stellt jedoch klar, dass weitere Produktgruppen auf der Grundlage ihrer Umweltauswirkungen und ihres Kreislaufwirtschaftspotenzials identifiziert werden sollen.

Im Zusammenhang mit dieser Erhebung können unter nachhaltigen Produkten diejenigen Waren und Dienstleistungen verstanden werden, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind; sie sind langlebig, reparierbar, aufrüstbar und werden mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt hergestellt. Ihre Auswirkungen und Emissionen werden über den gesamten Lebenszyklus minimiert. Teilweise sind sie auf dem Markt leicht zu identifizieren, weil sie ein offizielles EU-Umweltzeichen tragen können.

Ziel dieser Konsultation ist es, wichtige Meinungen und Hinweise zu den geplanten Maßnahmen von kleinen und mittleren Unternehmen einzuholen.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 15. Juni 2021 offen.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SPI_GERMANY 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1719 Sun, 09 May 2021 16:14:00 +0200 #EuropaTag - Enterprise Europe Network Deutschland zieht positive Bilanz zur digitalen Reise "Auf nach Europa – Auf in die Welt" https://www.een-hessen.de/1719-europatag-enterprise-europe-network-deutschland-zieht-positive-bilanz-zur-digitalen-reise-auf-nach-europa-auf-in-die-welt/5d71306a837215f926974c73917806c0.html Fast 200 Teilnehmer registrierten die deutschen Partner des Enterprise Europe Network (EEN) der EU-Kommission bei ihrem Partnerforum am 22.04. im Rahmen der #AuwiTage2021 des BMWi. Mit ihrem Konzept „Auf nach Europa – Auf in die Welt“ haben sie damit ganz offensichtlich einen Nerv getroffen: bei Unternehmer_innnen und Multiplikator_innen, die nach der Pandemiezeit darauf warten, ihr europäisches und internationales Geschäft wieder aufnehmen zu können.  

Die Teilnehmer_innen am Live-Stream haben fünf ausgewählte, vom EEN unterstützte Unternehmen begleitet und sind der LignoPure GmbH aus Hamburg, der AirMed Plus GmbH aus Bochum, der Cody Logistics Charter GmbH aus Niedere Börde in der Nähe von Magdeburg, der oncgnostics GmbH aus Jena und der abidat GmbH aus Nürnberg aufmerksam gefolgt. Die Unternehmer_innen gaben einen tollen Einblick, wie sie in der Praxis von der Unterstützung und Begleitung des Enterprise Europe Network als Start-up Unternehmen oder bei der weiteren Entwicklung und Internationalisierung profitieren. Frau Dr. Wienke Reynolds von LignoPure berichtete beispielsweise über ihr einzigartiges Produkt Lignin und wie das Unternehmen kurzfristig über das EEN für einen Förderantrag europäische Partnerunternehmen finden konnte. Im Anschluss drehten sich die Diskussionen an vier Themen-Tischen um Fragen zum EU-Binnenmarkt, zu Internationalisierung, Innovation und zu nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Wie das EEN_Deutschland zieht auch Bundesminister Peter Altmaier eine positive Bilanz zu den ersten bundesweiten Außenwirtschaftstagen: „Rund 6.000 Teilnehmer haben in den letzten Tagen bei über 70 Fachforen zusammen diskutiert. Der intensive Dialog zwischen Politik und Wirtschaft während der Außenwirtschaftstage hat sich gelohnt. Denn neue Wachstumschancen auf den Exportmärkten und starke Auslandsinvestitionen am Standort Deutschland sind jetzt ein wichtiger Anschub für den Weg aus der Pandemie.“ Viele der Veranstaltungen wurden aufgezeichnet und sind in der Mediathek abrufbar: https://www.bmwi-aussenwirtschaftstage.de/

Die Partner_innen im Enterprise Europe Network begleiten die Unternehmen auf ihrem Weg bei der Suche nach Kooperationspartnern, neuen Kunden, vielversprechenden Absatzmärkten; informieren über Förderprogramme oder branchenspezifische Entwicklungsmöglichkeiten – immer abgestimmt auf die Bedürfnisse und Vorstellungen der Unternehmen. Dabei stehen Ihnen 62 Beratungs- und Anlaufstellen in Deutschland zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Unternehmen und dem EEN finden Sie unter www.een-deutschland.de

Die Aufzeichnung des Live-Streams finden Sie hier.

Download der Pressemeldung des EEN_Deutschland (.pdf)

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Thüringen Lokalnachrichten Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten Nordrhein-Westfalen Lokalnachrichten
news-1717 Thu, 06 May 2021 10:08:33 +0200 Innovation auf dem Weg zur Marktreife begleiten - Unterstützung von Startups durch das Enterprise Europe Network https://www.een-hessen.de/1717-innovation-auf-dem-weg-zur-marktreife-begleiten-unterstuetzung-von-startups-durch-das-enterprise-europe-network/9c01cc9b5ab328faa78251010b5a609e.html Ein Interview mit dem Hamburger Biotechnologie-Startup LignoPure GmbH beim Online-Event „Auf nach Europa - Auf in die Welt“ des EEN_Deutschland im Rahmen der Außenwirtschaftstage des BMWi 2021 Vorgestellt durch Dr. Wienke Reynolds, CTO der LignoPure GmbH und Silke Schleiff, Project Manager Enterprise Europe Network bei der Tutech Innovation GmbH

 

TUTECH: Wienke, Du hast 2019 gemeinsam mit drei weiteren wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der Technischen Universität Hamburg das Biotechnologie-Startup LignoPure gegründet. Wie kam es dazu und was ist denn eigentlich Lignin?

LignoPure: Ja, nur wenige wissen, was Lignin ist, dabei umgibt es uns überall und es ist tatsächlich die zweithäufigste Fraktion aller holzartiger Biomasse, aber auch Getreidestrohs etc. Es ist das, was den Bäumen ihre Festigkeit und ihre Widerstandsfähigkeit gibt. Es ist eine Ressource, die weltweit in großen Mengen anfällt, aber die bisher nicht wirklich genutzt wird.

Das ist aber nicht das eigentliche, was uns am Lignin fasziniert, sondern dass es auch sehr funktional ist. Wir wollen gerade diese Funktionalität in Produkte bringen, die bislang noch fossil sind. Lignin ist nachwachsend, es ist ein industrieller Reststoff, das heißt es fällt schon zentral an und steht nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln - was nicht bedeutet, dass es nicht essbar wäre, das steht aber noch auf unserer Entwicklungsagenda. Die Funktionalitäten habe ich eben schon angesprochen, dazu zählen z.B. Antioxidanz, UV-Schutz und antimikrobielle Wirkung -  alles Eigenschaften, die in Kosmetika zum Alterungsschutz gefragt sind. Aber die Funktionalität des Lignins kann auch in anderen Anwendungen attraktiv sein, z.B. für neue Materialien, CO2-Optimierung, für die Verbesserung mechanischer Eigenschaften oder auch als natürlicher Flammschutz in Dämmstoffen. Und diese Vielfalt der potentiellen Anwendungsmöglichkeiten ist etwas, das wir mit LignoPure ermöglichen wollen.

Lignin fällt in großen Mengen in Zellstofffabriken und Bioraffinerien an und dort wird es aktuell zu über 97% verbrannt, einfach um den Energiebedarf der Prozesse zu decken und weil den Leuten bisher nicht viel Besseres eingefallen ist, als einige niederwertige Anwendungen, wie z.B. als Zementadditiv oder Bitumen. Das möchten wir gerne ändern, indem wir eigene Produkte im Bereich Kosmetik an den Markt bringen, aber auch indem wir unser ganzes Know-How in Materialanwendungen in einer Service-Plattform, unserer sogenannten Lignin-Application-Platform anbieten. Wir haben schon in unserer Arbeit an der Technischen Universität Hamburg festgestellt, dass es viele unterschiedliche interessante Lignine gibt und auch Firmen, die gerne damit arbeiten möchten. Aber es gibt eine signifikante Technologielücke zwischen den Industrien, in denen Lignin als Stoffstrom anfällt und den Unternehmen die es in ihren Produkten anwenden könnten. Wir sehen uns als Technologiebrücke, die das richtige Lignin auswählt, es spezifisch für bestimmte Anwendungen aufbereitet und so in Produkte einbringt, dass man es tatsächlich als echte Drop-In-Lösung betrachten kann.

TUTECH: Danke Wienke für diesen kleinen Ausflug in die Welt des Lignins! Ich finde, wenn man Dir zuhört dann macht das so richtig Lust auf Innovation und aus meiner Sicht als EEN-Mitarbeiterin ist es  einfach schön, mit Unternehmen wie LignoPure zusammenzuarbeiten, die so spannende Ideen und Ansätze haben.  Wann hattest Du eigentlich zum ersten Mal Kontakt zum Enterprise Europe Network?

LignoPure: Das war im Januar 2019, noch mitten in der Gründungsphase, da haben wir uns ja auch das erste Mal getroffen, Silke. Da Tutech Innovation als Partner für Technologie- und Wissenstransfer der Technischen Universität Hamburg ohnehin einen engen Draht zu den Instituten hält und auch im Bereich Gründungsunterstützung erster Ansprechpartner für uns war, verlief die Weiterleitung an das EEN-Team bei TUTECH quasi fließend. Wir mussten damals sehr kurzfristig für einen geplanten IraSME-Antrag einen Partner finden, der Interesse an der gemeinsamen Entwicklung von Dämmstoffen mit Lignin als funktionellem Bestandteil hätte. Das hat mit Hilfe des EEN-Teams wirklich toll funktioniert, wir haben noch zwei Partner aus Österreich mit an Bord holen können und der Projektantrag wurde dann auch bewilligt. Der Antrag lief allerdings noch über die TU Hamburg, da LignoPure zu diesem Zeitpunkt noch nicht formal als Unternehmen gegründet war. Aber das Projekt läuft und es gibt Überlegungen für ein Anschlussprojekt, an dem wir dann ggf auch als Partner beteiligt sein werden.

TUTECH: Und habt ihr über EEN noch weitere Partner gefunden?

LignoPure: Ja, auf jeden Fall, relativ vielseitig würde ich sagen. Wobei uns das EEN und speziell Du, Silke, sehr unterstützt hat, ist Profile zu erstellen hinsichtlich unserer Produkte und Services und uns damit in die Kooperationsdatenbank des EEN aufzunehmen. Das funktioniert tatsächlich sehr gut in beide Richtungen, wir bieten an, aber reagieren auch auf Technologiegesuche. Eine kleine Success Story, die sich daraus ergeben hat, war eine sogenannte Open Innovation Challenge des niederländischen Unternehmens Avantium. Das ist ein Unternehmen, das einen sehr innovativen Bioraffinerieprozess entwickelt, in dem als Nebenstrom ein sehr interessantes Lignin anfällt. Sie haben eine spezielle Innovation Challenge ausgeschrieben „Macht was aus unserem Lignin“, also hochwertige Produkte.  TUTECH hat uns auf dieses Technologiegesuch hingewiesen und so sind wir mit Avantium ins Gespräch gekommen. Die sind ein sehr interessanter Zulieferer für uns aber auch ein Partner für weitere Entwicklungen.

TUTECH: Jetzt aktuell habt Ihr ja vor, Eure ersten eigenen Produktlinien in den Markt zu bringen, dazu initiieren wir über EEN zur Zeit Kontakte zu einigen potentiellen Anwendungspartnern aus der Kosmetik-, Lebensmittel- und Textilbranche. Die Produktion soll im Herbst 2021 starten - das klingt super, aber braucht man dafür nicht viel Geld?

LignoPure: Ja, auf jeden Fall. Unser Hauptstandbein soll der Vertrieb von Lignin als kosmetischer Inhaltsstoff werden: Wir liefern ligninbasierte Inhaltsstoffe an Unternehmen, die dann die finalen Kosmetikprodukte herstellen. Was wir aber auf jeden Fall auch weiterführen werden ist der Servicebereich und der läuft auch bereits jetzt sehr gut, so dass wir hier Einnahmen erzielen. Dazu haben wir ja auch Kunden über das Netzwerk gefunden, z.B. die schwedische DUNI AB, die eine Alternative zu den fossilen und gesundheitsschädlichen PFAS-Beschichtungen von Papier-Einweggeschirr sucht, die fett- und wasserabweisend sein soll.

Für den Start unserer eigenen Produktion brauchen wir aber viel Geld, gerade für die Kosmetikfertigung: Da ist eine Menge Edelstahl in der Produktionsanlage, die Produkte müssen zertifiziert und zugelassen werden, die ganzen Vortests die wir brauchen, Proof-of-Concept aber auch Aufbau der Zuliefererkette und des gesamten Geschäftes überhaupt. Wir sind ein Startup, das heißt ein kleines und junges Team mit 5 Personen. Aber wir konnten glücklicherweise im Dezember letzten Jahres unser Seed-Investment abschließen mit der Schweizer Tanovis AG aber auch dem High-Tech Gründerfonds und dem Innovationsstarter Fonds in Hamburg und damit sind wir jetzt sehr gut aufgestellt, um diese nächsten Schritte zu gehen. Wir werden damit unsere Produktion zum Ende diesen Jahres starten aber auch mehr Personal einstellen und wollen zumindest auf acht Personen wachsen dieses Jahr. Was zusätzlich für uns sehr attraktiv ist, sind die EU-Förderprogramme im EIC-Accelerator, auch dazu werden wir im Rahmen des Enterprise Europe Network durch TUTECH und die IFB Hamburg beraten.

TUTECH: Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr damit Erfolg habt! Was schätzt Du denn eigentlich besonders an der Unterstützung durch das Enterprise Europe Network?

LignoPure: Ich schätze sehr, dass der Kontakt so interaktiv ist, dass man nicht nur auf spezifische Fragen eine Antwort erhält sondern fortwährend begleitet und unterstützt wird. Die Suche nach Partnern oder auch nach Fördermöglichkeiten und weiteren Kooperationsmöglichkeiten ist gerade als Kleinunternehmer sehr schwierig und da hilft es sehr, wenn man auf passende Ausschreibungen und Kooperationsmöglichkeiten, Veranstaltungen usw. hingewiesen wird. Darüber hinaus bietet das EEN natürlich viele branchenübergreifende Vernetzungsmöglichkeiten und viele Kontakte. Und was uns jetzt auch aktuell sehr hilft ist die Möglichkeit, dass wir im Bereich Innovationsmanagement Unterstützung bekommen, wir werden jetzt gerade dazu beraten eine eigene Innovationsmanagementstrategie aufzubauen und gezielt Förderprogramme auszuwählen.

TUTECH: Herzlichen Dank, Wienke, für das Gespräch und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit

LignoPure: Danke für Eure Unterstützung!

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1705 Thu, 29 Apr 2021 15:31:58 +0200 Kieler Unternehmen macio findet Projektpartner über die Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network https://www.een-hessen.de/1705-kieler-unternehmen-macio-findet-projektpartner-ueber-die-kooperationsdatenbank-des-enterprise-europe-network/d2186a6012ffa47b6d628951d02bea4f.html Das Kieler Software- und Designunternehmen macio GmbH hat Anfang 2021 ein Unternehmensprofil in der Kooperationsdatenbank des Enterprise Europe Network veröffentlicht. Die erste Anfrage eines französischen Unternehmens war bereits vielversprechend: Zehn Tage später haben beide Unternehmen einen gemeinsamen Förderantrag für ein Entwicklungsprojekt eingereicht. Im Interview berichtet Caroline Genschmer, die bei macio im Bereich Digitalisierung in der Produktion tätig ist, über das Unternehmen. Sie erläutert, warum macio sich dafür entschieden hat, europäische Kooperationen anzustreben und wie das Enterprise Europe Network (EEN) dabei geholfen hat. 

 

Womit beschäftigt sich macio?

Die macio GmbH ist seit 2002 als Projektpartner für Software Engineering und User Interface Design am Markt. Neben unserem Hauptstandort in Kiel haben wir inzwischen auch drei weitere Standorte in Deutschland mit 100 Softwareentwickler*innen und Designer*innen sowie mehr als 400 erfolgreich abgeschlossenen Projekten. Wir sind sowohl Berater zu Digitalisierungsthemen für Unternehmen im produzierenden Gewerbe, als auch Entwicklungspartner für kundenspezifische Software- und Designlösungen für Geräte-, Maschinen- und Anlagenbau sowie für Labor- und Medizintechnik.

 

Warum interessiert sich macio für europäische Zusammenarbeit und Förderung?

Die EU-Förderung bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen europäischen Unternehmen innovativ tätig zu sein und im Rahmen von Forschungsprojekten an einer grüneren europäischen Wirtschaft mitzuwirken. Die Unterstützung des europäischen „Green Deals“ in Förderprogrammen ermöglicht es uns, unsere Kompetenzen in neue Branchen und Geschäftsfelder einzubringen und über unsere Zielbranchen hinaus neue Geschäftsfelder kennenzulernen. Darüber hinaus möchten wir internationale Partnerschaften und ein breites Netzwerk knüpfen und natürlich auch unsere Software- und Digitalisierungsleistungen verbreiten können.

 

Welche konkreten Schritte hat macio in dieser Hinsicht schon genommen? Was war die Rolle des EEN?

Anfang des Jahres 2021 haben wir mit Unterstützung des Enterprise Europe Networks ein Firmenprofil in der Kooperationsdatenbank des EEN erstellt und veröffentlicht. Im März haben wir eine Anfrage für einen gemeinsamen Förderantrag von dem französischen Start-Up NOX Storage erhalten. NOX Storage suchte nach einem KMU-Partner für einen Antrag auf Förderung bei S3 Food. S3 Food ist ein großes Horizont 2020-EU-Projekt, das Fördergelder, sogenannte „SME Vouchers“, an KMU für die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Lösungen im Bereich der Lebensmittelproduktion vergibt. Dank der guten Vorarbeit von NOX Storage konnten wir innerhalb kürzester Zeit einen gemeinsamen Förderantrag einreichen. Weitere Informationen dazu findet man übrigens auf unserer Webseite.

Das Enterprise Europe Network hat bei der Vermittlung der Kooperation mit dem Start-Up NOX eine entscheidende Rolle gespielt. Das Enterprise Europe Network bietet eine sehr gute Möglichkeit, geeignete Kooperationspartner für Projekte zu finden. Ohne die Kooperationsdatenbank wäre NOX Storage gar nicht auf uns aufmerksam geworden. Des Weiteren hat uns das EEN sowohl in der Kontaktphase als auch in der Antragsphase unterstützt und beraten, sodass es sehr einfach war, den Kontakt zu NOX herzustellen und den Antrag einzureichen.

 

Welche konkreten Erfahrungen oder Tipps möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Wir können andere Unternehmen nur dazu ermutigen, den ersten Schritt zu wagen und ein Unternehmensprofil mit Hilfe des EEN einzurichten. Durch die Unterstützung des EEN ist die Partnersuche deutlich vereinfacht und die Möglichkeiten, internationale Partner zu finden oder ein Netzwerk aufzubauen sind riesig und einzigartig. Natürlich bekommt man auch Anfragen, die nicht zur eigenen Philosophie oder zum eigenen Tätigkeitsfeld passen, aber mit Hilfe des Profils ist es uns ohne großen Aufwand gelungen, einen Partner für ein europäisches Projekt zu finden.

 

Wir bedanken uns herzlichst bei macio für die Kooperation und vor allem bei Frau Genschmer, welche mit uns das Interview führte.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1700 Mon, 26 Apr 2021 14:44:44 +0200 EU-Umfrage zu mehrsprachigen Websites https://www.een-hessen.de/1700-eu-umfrage-zu-mehrsprachigen-websites/e3859a42f2841d7465f4ad4938869825.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zu automatisierten Lösungen für die Übersetzung von Websites teilzunehmen. Möchten Sie die Website Ihres Unternehmens in weiteren Sprachen veröffentlichen? Würde das Ihrem Unternehmen helfen?

Die maschinelle oder automatische Übersetzung bietet dafür heutzutage eine schnelle, kostengünstige und einfache Lösung, wie sie bisher unvorstellbar war. Sie erzeugt gute Übersetzungen, erreicht aber natürlich nicht der Qualität der professionellen menschlichen Übersetzung. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie die maschinelle Übersetzung funktioniert, klicken Sie auf folgender Website auf die Schaltfläche „Diese Seite übersetzen“ und wählen Sie Ihre Sprache aus: Investitionen in ein digitales Europa: das Programm „Digitales Europa“.

Die Europäische Kommission beabsichtigt, kleine und mittlere Unternehmen in der EU durch automatisierte Lösungen für die Übersetzung von Websites zu unterstützen. Dabei wird sie sich auf eTranslation stützen, den automatischen Übersetzungsdienst der Kommission, der derzeit von den europäischen Organen und Einrichtungen sowie von Tausenden öffentlichen Verwaltungen und KMU in der EU genutzt wird.

Die Europäische Kommission möchte besser verstehen, für welche Bedürfnisse und Anwendungen Sie die Übersetzung von Websites benötigen. Außerdem sucht die Kommission Freiwillige für die Pilotphase der Übersetzungslösung für Websites. Sie können Ihr Interesse hieran während der Umfrage bekunden.

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie ist bis zum 31. Mai 2021 offen.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/mehrsprachige_Websites 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1690 Wed, 14 Apr 2021 11:45:10 +0200 KfW Award Gründen 2021 – Jetzt bis 1. Juli 2021 bewerben https://www.een-hessen.de/1690-kfw-award-gruenden-2021-jetzt-bis-1-juli-2021-bewerben/9f8f1ddb9cf75a8d3428f4f5ab6b40b6.html Die KfW Bankengruppe zeichnet mit diesem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre Ideen und ihren Mut öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Ab dem 1. April 2021 können sich Start-ups wieder für den KfW Award Gründen 2021 bewerben. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen bzw. Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolger ab Gründungsjahr 2016.

Die Auswahl der Siegerinnen und Sieger trifft eine Jury, die mit Vertreterinnen und Vertretern aus KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft besetzt ist. Die Jury bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Auch der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Bewertung ein. Darüber hinaus ist für die Auszeichnung maßgeblich, wie umweltbewusst die Umsetzung der Idee erfolgt ist und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden oder erhalten werden.

Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2016 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Das Preisgeld für diese Landessieger*innen beträgt jeweils 1.000 Euro. Sie konkurrieren um den Bundessieg, der mit weiteren 9.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Zusätzlich hat die Jury die Möglichkeit, einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben und alle Landessieger haben darüber hinaus die Möglichkeit, als „Publikumssieger“ ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 Euro zu erhalten.

Weitere Informationen zur Online-Bewerbung

Unternehmerinnen oder Unternehmer für den KfW Award 2021 vorschlagen

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1687 Mon, 12 Apr 2021 12:04:41 +0200 EU-Kommission unterstützt innovative Start-Ups und KMU im Rahmen des EIC Accelerator https://www.een-hessen.de/1687-eu-kommission-unterstuetzt-innovative-start-ups-und-kmu-im-rahmen-des-eic-accelerator/81326f5d03a3a96be0a6f93326450855.html Der Accelerator ist Teil des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, kurz EIC) im EU-Forschungsrahmenprogramm HORIZON Europe. Die Europäische Kommission hat den ersten Aufruf im EIC Accelerator veröffentlicht. Insgesamt stehen mehr als 1 Mrd. EUR zur Verfügung. Rund die Hälfte der Mittel sollen für Innovationen in den Bereichen europäischer Grüner Deal, digitale Technologien und Gesundheitstechnologien eingesetzt werden.

Der EIC Accelerator fördert bahnbrechende Innovationen einzelner Start-Ups sowie kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit internationalem Marktpotenzial und hohem Entwicklungsrisiko. Durch einen EU-Zuschuss und (optional) zusätzlichem Beteiligungskapital sollen aus solchen Innovationen schnellstmöglich marktfähige und skalierbare Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Kurzinfo zum EIC Accelerator.

Eine weitere Förderung für kleine und mittlere Unternehmen bietet der ebenfalls in der letzten Woche gestartete und mit 168 Mio. EUR ausgestattete EIC Pathfinder. Dieser unterstützt risikoreiche, interdisziplinär aufgestellte Forschungs- und Innovationsprojekte mit Zuschüssen im Bereich von 3 bis 4 Mio. EUR. Einen Überblick zu Beteiligungsmöglichkeiten im EIC Pathfinder sowie zur weiteren EU-Innovationsförderung bietet Ihnen die Kurzinfo zum Europäischen Innovationsrat

 

Noch Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1666 Fri, 26 Mar 2021 12:40:30 +0100 Aufruf zu Erasmus+ veröffentlicht https://www.een-hessen.de/1666-aufruf-zu-erasmus-veroeffentlicht/1070156860db48a5d05f30565b973ac4.html Erasmus+ fördert Projekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Insgesamt stehen 2021-2027 Mittel in Höhe von 28 Milliarden Euro zur Verfügung – das Budget hat sich somit im Vergleich zur vorherigen Förderperiode fast verdoppelt. Die Kommission hat am 25. März 2021 das erste Jahresarbeitsprogramm angenommen und den ersten Aufruf in der neuen Förderperiode 2021-2027 für das Programm Erasmus+ veröffentlicht. Schwerpunktthemen sind neben Inklusion und Diversität sowie der Förderung europäischer Werte der grüne und digitale Wandel. Die Verdopplung des Budgets zeige, wie wichtig der Kommission Bildung, lebenslanges Lernen und die Jugend in Europa seien, so die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel.

Erasmus+ gliedert sich auch weiterhin in drei Leitaktionen. Leitaktion 1 fördert die Mobilität von Einzelpersonen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend sowie sogenannte Jugendaktivitäten. Leitaktion 2 dient in unterschiedlichen Projekttypen der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen und Einrichtungen. Die bisherigen „Strategischen Partnerschaften“ werden durch sogenannte Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschaften ersetzt. Letztere fördern Projekte mit einer pauschalen Summe von 30.000 oder 60.000 Euro. Leitaktion 3 unterstützt Maßnahmen der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Jean-Monnet-Maßnahmen fördert Erasmus+ nicht nur Studium und Forschung zur Europäischen Integration, sondern erstmals auch Projekte in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung. Neu im Bereich Sport ist die Förderung der Mobilität von Sporttrainern. Generell steht der Breitensport im Mittelpunkt der Sportmaßnahmen.

Förderfähig sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind. Auch für kleine und mittlere Unternehmen bieten sich interessante Beteiligungsmöglichkeiten.

 

Ihr Interesse ist geweckt? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1647 Tue, 02 Mar 2021 10:54:34 +0100 Veranstaltungsrückblick: Horizon Europe für den Logistik- und Verkehrssektor https://www.een-hessen.de/1647-veranstaltungsrueckblick-horizon-europe-fuer-den-logistik-und-verkehrssektor/f5bce5182212defba7daf8250ac56a5f.html Am 23. Februar 2021 wurde das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, im Rahmen der LIHH-Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ vorgestellt. Horizon Europe ist das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020. Bis 2027 stehen über das EU-Rahmenprogramm insgesamt mehr als 95 Mrd. € für Forschung und Innovation zur Verfügung. Mehr denn je wird dabei ein Fokus auf den Weg hin zur Klimaneutralität beschritten. Gerade für den Logistik- und Mobilitätssektor stellt dies eine große Herausforderung dar. Horizon Europe bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten, eigene Forschungs- und Innovationsanstrengungen fördern zu lassen.

Im Rahmen der von der Logistik-Initiative Hamburg durchgeführten Veranstaltungsreihe „Fördermittelguide“ stellten die Experten Frau Sibyl Scharrer (Enterprise Europe Network Hamburg Schleswig-Holstein bei der IFB Hamburg) und Herr David Doerr (Nationale Kontaktstelle Klima, Energie und Mobilität (NKS KEM) zum EU-Programm Horizon Europe) am 23. Februar 2021 das neue Rahmenprogramm vor und gaben Tipps zu Neuerungen und inhaltlichen Schwerpunkten im Bereich Logistik & Mobilität.

Den vollständigen Veranstaltungsrückblick können Sie in diesem Blogbeitrag der Logistik-Initiative Hamburg lesen. 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1645 Tue, 02 Mar 2021 08:00:00 +0100 Im Interview: Heinz Schelwat von Sea & Sun Technology GmbH zur Forschungs- und Entwicklungsarbeit insbesondere im Bereich Ozeanografie und Aquakultur https://www.een-hessen.de/1645-im-interview-heinz-schelwat-von-sea-sun-technology-gmbh-zur-forschungs-und-entwicklungsarbeit-insbesondere-im-bereich-ozeanografie-und-aquakultur/0e5fea17d4b793f6218992c6c2524a6c.html Sea & Sun Technology ist ein Unternehmen aus Trappenkamp, das unter anderem in den Bereichen Ozeanografie und Aquakultur tätig ist. Heinz Schelwat hat das Unternehmen 1998 gegründet und setzt heutzutage die Hälfte seiner 40 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung von Produkten ein, darunter in von der EU geförderten Projekten. Im Folgenden berichtet er über das Unternehmen und erläutert, welche Rolle die Entwicklungsarbeit bei Sea & Sun Technology spielt.  

Was für ein Unternehmen ist Sea & Sun Technology?

Sea & Sun Technology GmbH ist ein in Trappenkamp in Schleswig-Holstein beheimateter Unterwassermessgerätehersteller. Wir bauen Geräte, die bis zu 40 verschiedene Parameter, wie Temperatur, Druck und Sauerstoff, in bis zu 11,000 Metern Wassertiefe messen können - und zwar auf ein Tausendstel Grad genau. Typische Kunden unseres Unternehmens sind Universitäten, Institute und die Marine. Unsere Geräte werden zum Beispiel hier vor Ort in der Kieler Förde benutzt, aber wir haben Wiederverkäufer auf der ganzen Welt und mittlerweile auch drei Labore in China, damit wir die Geräte näher am dortigen Markt herstellen können.

Sea & Sun Technology hat derzeit 40 Mitarbeiter, davon sind die Hälfte Entwickler. Momentan ist das Unternehmen zum Beispiel in einem Forschungsprojekt in Indonesien im Bereich Aquakultursysteme eingebunden und plant weitere Projekte in Tansania und auf den Seychellen.

Darüber hinaus betreibe ich ein weiteres Unternehmen, das Sea & Sun Organic heißt und Mikroalgen sowie das Nahrungsergänzungsmittel Betakarotin in einem vielstufigen Prozess produziert. Auch hier arbeiten wir an Sensorik, Steuerung und Integration von künstlicher Intelligenz sowie der Anwendung für gesundheitliche Zwecke mithilfe der Fördermittel.

 

Welche Erfahrungen aus der internationalen Forschungs- und Entwicklungsarbeit möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meerestechnik ist ein Bereich, in dem die Forschung deutlich nach vorne getrieben werden muss. Das wurde auch von der UN gefordert, die die Dekade der Ozeane ausgerufen hat. Obwohl die Entwicklungsarbeit in unserem Bereich sehr teuer ist, gibt es weltweit einen großen Bedarf zum Beispiel an neuer Sensorik und deswegen entwickeln wir auch so viel. Es ermöglicht uns auch, unseren Betrieb auszubauen.

Da die Welt der Förderanträge eine eigene Welt mit einer eigenen Sprache ist, gibt es bei uns im Unternehmen eine eigene Stelle, die die Forschungsmittel abwickelt. Diejenigen, die die Mittel bewilligen, würden meistens nicht verstehen, was ich meine, deswegen habe ich eine „Übersetzerin“.

Was die deutschen Fördermöglichkeiten angeht, haben wir schon mit den Fördermitteln des Bundesfinanzministeriums, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Auswärtigen Amts und des AiF gearbeitet. Bei EU-Projekten ist der Aufwand einen Antrag zu stellen noch mal eine Stufe höher als bei den Bundesprojekten. Man muss genau den Kern des „Calls“ treffen und alle Rahmenbedingungen, wie innovativen Charakter und europäischen Mehrwert, erfüllen. Dazu kann es lange dauern, bis man eine Bewilligung erhält. Dagegen bringt es besonders jetzt in der Corona-Zeit ein bisschen Stabilität, dass die Mittel für die Projektarbeit oft für drei Jahre gesichert sind - Corona oder nicht. Daher haben wir den Forschungsbereich noch weiter gestärkt, um hier eine Abfederung zu haben. Darüber hinaus bin ich selber auch Gutachter für Blaue Biotechnologie und Blaue Investments der Europäischen Union.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch für ein EU-Projekt bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Zuerst muss man eine konkrete Idee haben, was man entwickeln will, und danach ermitteln, wie viele Partner man braucht. Anschließend muss man sich einfach bewegen und vernetzen und mit den verschiedenen Akteuren und Clustern treffen, denen man seine Idee präsentieren kann.

Bei uns läuft es oft so, dass die Universitäten oder Forschungsinstitute auf uns zu kommen. Oft müssen sie sogar laut der Förderbedingungen mit einem KMU zusammenarbeiten, das nachher die entwickelte Technologie verwenden kann. Wir zum Beispiel haben viel mehr Anfragen an Projekten, als wir selber abarbeiten können.

Wenn man schon mittendrin ist, ist es wichtig, ein verlässlicher Partner zu sein, um später erneut gefragt zu werden. Oft kommt es auf die Chemie an – auch diese muss stimmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Schelwat.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1627 Thu, 18 Feb 2021 18:32:00 +0100 EU-Umfrage zu Bedürfnissen von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit https://www.een-hessen.de/1627-eu-umfrage-zu-beduerfnissen-von-unternehmen-in-bezug-auf-csr-und-nachhaltigkeit/22471ef052398a973b637bf7d3b3ee7b.html Die Europäische Kommission lädt KMU ein, an einer Umfrage zum Stand von Corporate Social Responsibility (CSR) teilzunehmen. Unter CSR versteht man die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Im Kern geht es darum, wie Unternehmen vorgehen, um soziale, ökologische, ethische, Menschenrechts- und Verbraucherbelange in ihrer Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen.

Die Umfrage richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 250 Mitarbeiter), die in folgenden Branchen tätig sind:

  • Agro-Lebensmittelindustrie
  • Textil- und Bekleidungsindustrie
  • Verkehr
  • Einzelhandel
  • Arzneimittel
  • Bergbau und Tagebau
  • Tourismus und Gastgewerbe
  • Banken, Finanzen und Versicherungen

Die Umfrage steht auf Deutsch zur Verfügung. Sie sollte etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen und ist bis zum 15. April 2021 offen.

Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen der Europäischen Kommission und den nationalen Behörden helfen, Bedürfnisse von Unternehmen in Bezug auf CSR und Nachhaltigkeit besser zu verstehen. Erfolgreiche CSR- oder Nachhaltigkeitsaktivitäten Ihres Unternehmens können – in Abstimmung mit Ihnen - von der Europäischen Kommission als Good Practice Case ausgewählt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zusammen mit einer Auswahl an Instrumenten zur Erleichterung von CSR-Aktivitäten veröffentlicht.

Zur Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/CSR_KMU

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1613 Wed, 03 Feb 2021 15:35:00 +0100 Der Future Hamburg Award 2021 sucht die besten internationalen Startups https://www.een-hessen.de/1613-der-future-hamburg-award-2021-sucht-die-besten-internationalen-startups/153d51a68a3b5d0df30593309dcc619a.html Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer für den neuen Future Hamburg Award der Stadt Hamburg bewerben. Mit dem internationalen Startup-Award unterstützt Hamburg innovative Lösungsansätze für die Stadt von morgen. Startups aus der ganzen Welt mit innovativen Geschäftsmodellen sind eingeladen, sich bis zum 31. März unter www.future.hamburg/award zu bewerben. 

Voraussetzung ist ein Geschäftsmodell mit Impact für zukunftsfähige Metropolen und Bezug zu Logistik, Mobilität oder grünem Wasserstoff. International ist der Future Hamburg Award Brückenkopf zwischen Europa und Amerika: Die Gewinner-Startups können im kalifornischen Silicon Valley ihre nachhaltigen Innovationen ausbauen und im Reallabor Hamburg umsetzen.

Weitere Details über den Award finden Sie auf der Website, https://future.hamburg/award

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news-1610 Wed, 03 Feb 2021 11:33:07 +0100 Die neue EU-Förderperiode kommt: Nutzen Sie unsere Beratung! https://www.een-hessen.de/1610-die-neue-eu-foerderperiode-kommt-nutzen-sie-unsere-beratung/58238ff0913a5eb01f4200fabfc5008c.html Nachdem die letzte EU-Förderperiode am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Damit kommen einige Änderungen in der EU-Förderlandschaft auf uns zu. Das Team des Enterprise Europe Network informiert sich laufend darüber, was Neues kommt und was bestehen bleibt. Wir beraten Sie gern! EU-Förderprogramme werden in der Regel für ca. sieben Jahre aufgesetzt, denn für diesen Zeitraum setzen die Mitgliedstaaten jeweils den sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) fest - ein politischer Rahmen zur Regelung des Haushaltes der Europäischen Union. Aufbauend auf dem MFR werden dann Förderprogramme konzipiert, die die Umsetzung der politischen Handlungsschwerpunkte der EU unterstützen.

Nachdem die letzte EU-Förderperiode (2014-2020) am 31. Dezember offiziell geendet ist, befinden wir uns aktuell kurz vor dem Start der neuen EU-Förderperiode (2021-2027). Da der MFR am 17. Dezember 2020 angenommen wurde, können nun die gesetzlichen Grundlagen für die geplanten Förderprogramme verabschiedet werden und die damit verbundenen sogenannten Arbeitsprogramme für jedes Förderprogramm fertiggestellt werden.

In den kommenden Wochen und Monaten laden wir, das Enterprise Europe Network Hamburg / Schleswig-Holstein, Sie herzlich ein, sich über unsere Online-Medien (z.B. Newsletter und Website) und unsere Informationsveranstaltungen (siehe Veranstaltungskalender) zu den neuen EU-Förderprogrammen zu informieren. Die Förderprogramme umfassen, wie in der Vergangenheit, eine Vielzahl von Bereichen – Bildung, Umwelt, Forschung und Entwicklung, globale Zusammenarbeit, um nur einige zu nennen. Zum Auftakt des größten EU-Förderprogramms Horizon Europe, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation mit einem Budget von knapp 100 Milliarden EUR, empfehlen wir Interessierten zusätzlich die umfangreiche Veranstaltungsreihe der Nationalen Kontaktstellen (NKS) zu diesem Programm. Diese startet - nur zwei Tage nach der nationalen Auftaktveranstaltung - mit einer Einführung am 10. Februar. Eine Übersicht zu allen Terminen finden Sie hier.

Außerdem freuen wir uns über Ihre E-Mails und Anrufe, damit wir Ihre Fragen ganz gezielt beantworten und Sie zu Ihren individuellen Förderchancen persönlich beraten können. Wie auch in der letzten Förderperiode gilt selbstverständlich: Wir beraten Sie vertraulich und – dank EU-Förderung für unser eigenes Projekt – kostenfrei. Nutzen Sie dieses Angebot und nehmen Sie Kontakt zu uns auf!


 

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news-1608 Tue, 02 Feb 2021 10:18:26 +0100 Neues Angebot für KMU: Der Nachhaltigkeits-Check des Enterprise Europe Network https://www.een-hessen.de/1608-neues-angebot-fuer-kmu-der-nachhaltigkeits-check-des-enterprise-europe-network/214df59635b34f42a159e1162837f913.html Wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz: Wie kann das Ihrem Unternehmen gelingen? Mit unserem neuen Angebot wollen wir Sie dabei unterstützen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne. Wie können wir wirtschaftlichen Fortschritt in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz bringen?

Angesichts immer dringlicher werdender internationaler Probleme stellt sich diese Frage längst nicht mehr nur in der Theorie oder der Politik. Gerade die Wirtschaft trägt ganz entscheidend dazu bei, ob es gelingen wird, die Lebensqualität auf unserer Erde für kommende Generationen zu sichern, oder gar zu verbessern, und dabei die Grenzen der Natur zu wahren.

Kund*innen, Mitarbeiter*innen und diverse andere Akteure beurteilen Unternehmen zunehmend danach, inwieweit sie nachhaltig wirtschaften, und entscheiden sich gern für die Spitzenreiter in diesem Vergleich. Somit wirkt sich das eigene Engagement für Nachhaltigkeit oftmals ganz entscheidend auf die eigene Marktposition aus.

Gleichzeitig wächst der Druck durch die Politik. Bereits heute zeichnet sich ab, dass Unternehmen mittels Vorschriften und Gesetzen künftig immer stärker in die Pflicht genommen werden, damit sie zum Beispiel unternehmerische Sozialverantwortung übernehmen oder weniger Ressourcen verbrauchen.

Um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei zu unterstützen, sich nachhaltig aufzustellen, bietet das Enterprise Europe Network Ihnen in diesem Jahr einen Nachhaltigkeits-Check an. In einem ca. zweistündigen Termin befragen wir Sie zu diversen Aspekten der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Anschließend folgen – nach Ihrem Bedarf und unseren Möglichkeiten – weitere Beratungsgespräche, Workshops und/ oder Recherchen, die die Entwicklung und Umsetzung eines individuellen Aktionsplans fördern. Insgesamt wollen wir Unternehmen dazu ermutigen, sich auf langfristige nachhaltige Wertschöpfung zu konzentrieren, denn ein erfolgreiches Unternehmen braucht mehr als kurzfristige Gewinne.

Da es ein zentrales Anliegen der EU-Kommission ist, Nachhaltigkeit stärker in der Unternehmensführung zu verankern, erhalten wir EU-Förderung für die Durchführung des Nachhaltigkeits-Checks und weiterführende Beratung. Wir freuen uns, Ihnen dieses Angebot daher kostenfrei anbieten zu können. Weitere Informationen sowie unsere Ansprechpartnerinnen für alle Interessierten finden Sie hier:

https://een-hhsh.de/dienstleistungen/nachhaltigkeits-check.html

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1590 Tue, 12 Jan 2021 08:33:32 +0100 Im Interview: Frank Benson von der Vitec GmbH teilt seine Erfahrungen zur europäischen Projektzusammenarbeit https://www.een-hessen.de/1590-im-interview-frank-benson-von-der-vitec-gmbh-teilt-seine-erfahrungen-zur-europaeischen-projektzusammenarbeit/8815c25ca78f2b0e18837a08baca0f1e.html Vitec ist ein weltweit agierendes Unternehmen für Hard- und Softwareentwicklung im Internet Protocol Television Bereich mit über 250 Mitarbeitern. Es hat Entwicklungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Russland und Israel sowie Vertriebsbüros in England, Asien und Amerika. Frank Benson arbeitet schon seit über 20 Jahren bei der Vitec GmbH in Deutschland. Als Entwicklungsleiter und Projektverantwortlicher hat er bereits an einem inzwischen abgeschlossenen EU-Projekt mitgewirkt und kürzlich ein Neues gestartet. Im Folgenden berichtet Herr Benson von seinen Erfahrungen.  

An welchem EU-Projekt haben Sie bereits mitgewirkt und an welchem wirken Sie zurzeit mit?

Das erste Projekt, an dem ich mitgewirkt habe, hieß Cognitus und wurde über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Es hatte eine Laufzeit von drei Jahren und 2019 konnten wir es erfolgreich beenden. Cognitus war ein Innovation-Action-Project. Das bedeutet, dass das Projektergebnis am Ende auch in ein Produkt umgewandelt wurde. Konkret ging es darum, Fernsehsendern sendefähige Videos zur Verfügung zu stellen, die Sportveranstaltungs- oder Konzertbesucher selbst aufgenommenen haben.  

Das derzeit laufende Projekt heißt Copa Europe und ist zum Teil aus dem vorherigen Projekt entstanden. Es wird ebenfalls mit einer Laufzeit von drei Jahren über das Programm Horizon 2020 von der EU gefördert. Mit neun teilnehmenden Partnern z.B. aus Spanien, Griechenland und Israel bilden wir ein sehr großes Konsortium und konnten im November 2020 starten. In diesem Projekt geht es um die Weiterverwendung von Livestreams von Sport- und eSportveranstaltungen. Bei der Benutzung und Archivierung werden Blockchain- und künstliche Intelligenz-Technologien verwendet. 

Aber nicht nur wir von Vitec in Deutschland nehmen an solchen Projekten teil, sondern auch beispielsweise unsere Kollegen aus Frankreich haben bereits an Förderprogrammen der EU teilgenommen. In unserem Konzern ist das ein übliches Mittel, um mit Partnern an Projekten zu arbeiten, um Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig voneinander profitieren zu können.

 

Welche Erfahrungen aus den EU-Projekten möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Meiner Meinung nach ist es wichtig zu wissen, dass die Planung und Vorbereitung eines Projektes einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Wir haben beispielsweise für beide Projekte jeweils ungefähr ein Dreivierteljahr gebraucht, bevor wir loslegen konnten. Zudem mussten wir feststellen, dass das Reporting sehr zeitaufwändig ist. Uns Ingenieuren fehlt da einfach die Routine beim Schreiben solcher Berichte, die ja auch eine entsprechende Qualität haben sollen.

Eine Schwierigkeit bei uns war allerdings der Übergang vom Projektergebnis zum Produkt. Darauf wollen wir dieses Mal mehr achten, denn am Ende soll natürlich ein Produkt entstehen, mit dem wir weiterarbeiten und das wir auch schon verkaufen können.

Schließlich haben wir festgestellt, dass sich aus einem Projekt sehr viele Folgeideen entwickeln können. Zum Beispiel haben wir jetzt am Anfang von Copa Europe schon eine Idee, in welche Richtung es danach weitergehen könnte.

 

Welche Vorteile sehen Sie in der internationalen Zusammenarbeit?

Die internationale Zusammenarbeit bietet eine tolle Möglichkeit, um mit anderen Unternehmen derselben oder ähnlichen Branchen Erfahrungen auszutauschen. Durch die Inspirationen entwickelt man neue Ideen und lernt andere Vertriebswege und Businessmodelle kennen. Allgemein macht man eine wahnsinnige Entwicklung.

Außerdem bildet man innerhalb der Projektlaufzeit ein riesiges Netzwerk mit einer interessanten Mischung aus KMUs, Forschungsinstituten und Hochschulen und hat somit die Möglichkeit neue Partner und Stakeholder zu finden.

 

Welche Tipps geben Sie anderen Unternehmen, die sich noch bewerben wollen oder auch schon mittendrin sind?

Auf jeden Fall sollte jemand dabei sein, der gut dokumentieren kann, der gewillt ist Texte zu schreiben und vielleicht auch eine gewisse Routine hat, englischsprachige, qualitativ hochwertige Dokumentationen liefern zu können. Das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit. 

Außerdem ist ein guter Konsortiumskoordinator wichtig. Wir hatten im ersten Projekt das Glück, dass wir einen sehr guten Koordinator hatten, der darauf geachtet hat, dass die Berichte fristgerecht und mit entsprechender Qualität abgegeben wurden. Das ist für die Kommunikation und einen reibungslosen Ablauf sehr wichtig. Und zuletzt ist natürlich zu bedenken, dass das tagtägliche Geschäft nicht zu kurz kommen darf. Ich empfehle aber, sofern die Kapazität es zulässt, auf jedem Fall an so einem Projekt teilzunehmen.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben, Herr Benson.

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news-1575 Mon, 14 Dec 2020 17:42:41 +0100 Rückblick Virtual WindEnergyMatch 2020 https://www.een-hessen.de/1575-rueckblick-virtual-windenergymatch-2020/6485edc3b5910ee91148bf43687087de.html Deutlichen virtuellen Rückenwind erfuhr in diesem Jahr das traditionell im Rahmen der internationalen WindEnergy Messe Hamburg durchgeführte Matchmaking des Enterprise Europe Network. Mehr als 500 TeilnehmerInnen - und damit eine Verdopplung gegenüber 2018 - konnten über die virtuelle Kooperationsbörse Gesprächspartner aus über 40 Ländern aus der Windenergiebranche finden. Sie nutzten die 4 Tage der Veranstaltung für einen regen Austausch in den dafür frei gestellten virtuellen Räumen. Dabei stand den Teilnehmern für jedes einzelne Gespräch ein Zeitrahmen von 30 Minuten zur Verfügung. Unterstützt wurden die TeilnehmerInnen durch ihre regionalen Support offices des Enterprise Europe Network, die auch für das Follow-up weiterhin ansprechbar sind.

„Das virtuelle Matchmaking und die dadurch ermöglichten persönlichen Gespräche waren für uns das Highlight im Rahmen der diesjährigen WindEnergy Messe“

Jens Kulenkampff, Geschäftsführer digital@work GmbH nach 25 virtuellen Gesprächen über das vom Enterprise Europe Network organisierte WindEnergyMatch 2020

 

 

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news-1571 Fri, 11 Dec 2020 08:07:27 +0100 Jetzt bewerben: Die CAROTS STARTUP SCHOOL für Wissenschaftler https://www.een-hessen.de/1571-jetzt-bewerben-die-carots-startup-school-fuer-wissenschaftler/00de596cf0d745e0c2051551846b505e.html Die CAROTS STARTUP SCHOOL bietet Coaching und Webinare für Wissenschaftler, die ihr unternehmerisches Potenzial entdecken wollen. Vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 können sich Wissenschaftler und Ingenieure, die als Forscher an einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung arbeiten, um einen von zehn Plätzen in der CAROTS STARTUP SCHOOL bewerben. Bewerben kann sich jeder, der eine Idee für ein neues „Scientific Service Company“ hat, das auf einer fortschrittlichen Analysetechnik basiert, zum Beispiel in einer Großforschungsinfrastruktur wie ein Synchrotron oder eine Neutronenquelle oder in Zusammenarbeit mit einer Universität. Ein Platz in der STARTUP SCHOOL beinhaltet individuelle Coaching-Sitzungen mit einigen der führenden CEOs von „Scientific Service Companies“ in Europa sowie ein Webinar-Programm, das alles Wissenswerte vermittelt, um den Sprung vom Wissenschaftler zum Unternehmer zu schaffen. Die Teilnehmer erhalten außerdem die Möglichkeit, sich einem europäischen Netzwerk von Gleichgesinnten und erfolgreichen wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen anzuschließen. Die virtuellen eins zu eins Coachings und die monatlichen Webinare beginnen im März 2021 und dauern bis Juni 2021.

Weitere Informationen:

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news-1551 Thu, 26 Nov 2020 13:45:00 +0100 Neue Kurzinfo zur europäischen Innovationsförderung ab 2021 https://www.een-hessen.de/1551-neue-kurzinfo-zur-europaeischen-innovationsfoerderung-ab-2021/1a0cb8ab23e94b4780dfd5ec15e135d3.html Um die kommerzielle Nutzung innovativer Ideen in Europa voranzutreiben, wurde 2018 der sogenannte „Europäische Innovationsrat“ (EIC) als Pilotmaßnahme innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms geschaffen. Auch in der nächsten EU-Förderperiode (2021-2027) wird der EIC im Rahmen von HORIZON (bzw. ab 2021 „HORIZON EUROPE“) innovative Ideen im Frühstadium bis zur Markteinführung unterstützen. HORIZON, das EU-Forschungsrahmenprogramm, ist bekanntlich ein extrem umfangreiches Förderprogramm, das viele verschiedene Instrumente zu den unterschiedlichsten Forschungsthemen und Entwicklungsstufen beinhaltet. Um die kommerzielle Nutzung innovativer Ideen in der EU voranzutreiben, wurde 2018 der sogenannte „Europäische Innovationsrat“ (European Innovation Council – EIC) als Pilotprogramm innerhalb von HORIZON 2020 geschaffen. Indem der EIC die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung unter einem Dach vereint hat, sind zwar keine grundlegend neuen Fördermöglichkeiten entstanden. Stattdessen war das Ziel eine verbesserte Koordination und stärkere Verknüpfung der einzelnen Instrumente, damit bahnbrechende neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsideen ihr wirtschaftliches Potenzial voll entfalten können. Zu den Instrumenten gehört zum Beispiel der EIC Accelerator (von 2014 bis 2019 bekannt als "KMU-Instrument"), welcher radikale Innovationen einzelner kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit hohem Marktpotenzial und großem Entwicklungsrisiko finanziell unterstützt.

Auch in der nächsten EU-Förderperiode, die von 2021 bis 2027 laufen wird, wird der EIC im Rahmen von HORIZON (bzw. ab 2021 „HORIZON EUROPE“) innovative Ideen im Frühstadium bis zur Markteinführung unterstützen. Hinsichtlich der Programmstruktur sind dabei einige Änderungen geplant. Der künftige EIC wird demnach nicht nur aus den zwei Programmlinien EIC Pathfinder (für Technologiekonzepte – vorwiegend internationaler Konsortien – in einem frühen Entwicklungsstadium) und EIC Accelerator (für Innovationen von KMU kurz vor der Markteinführung) bestehen. Um den Übergang zwischen beiden Entwicklungsphasen effektiver miteinander zu verzahnen, wird es darüber hinaus die Programmlinie EIC Transition geben, die zwischen Pathfinder und Accelerator greift. Somit bauen die drei Programmlinien aufeinander auf und ermöglichen es, dass eine innovative Idee theoretisch alle Linien bzw. Stufen des Programms durchlaufen kann.

Die zur Verfügung stehenden Programmittel sollen zum Großteil ohne thematische Vorgaben und in einigen Bereichen mit thematischen Vorgaben gemäß EU-Prioritäten ausgeschrieben werden. Neu ist der Ansatz thematischer Portfolios, in dem sog. EIC-Programmmanager Synergien zwischen Projekten herstellen und aktiv unterstützen.

Auch wenn die Details zum EIC teilweise noch verhandelt werden, sind die grundlegenden Informationen zur voraussichtlichen EU-Innovationsförderung ab 2021 bereits veröffentlicht worden. In unserer neuen Kurzinfo „HORIZON EUROPE – EIC“ haben wir den aktuellen Stand der Dinge zusammengefasst. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, welche Förderkriterien und Bewerbungsabläufe demnächst gelten werden!

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1552 Wed, 25 Nov 2020 14:17:08 +0100 Im Interview: Britta Balden, IT-Unternehmerin mit langjähriger Erfahrung in EU-Forschungs- und Entwicklungsprojekten https://www.een-hessen.de/1552-im-interview-britta-balden-it-unternehmerin-mit-langjaehriger-erfahrung-in-eu-forschungs-und-entwicklungsprojekten/ce8825857b2ea8d4219e2868a0cd9205.html Britta Balden ist eine in Deutschland und Griechenland im IT-Bereich aktive Einzelunternehmerin, die bereits an zwei großen EU-Projekten für Forschung und Entwicklung beteiligt war. Im Folgenden berichtet sie über ihren Werdegang und erläutert, an welchen EU-Projekten sie teilgenommen hat und welche Erfahrungen sie mit anderen Unternehmern/innen teilen möchte.  

Was machen Sie beruflich bzw. was für ein Unternehmen führen Sie?

Ich bin Diplomkauffrau. Am Anfang meiner Karriere habe ich für Wirtschaftsprüfungs-, Industrie- und Bauunternehmen gearbeitet, bevor ich mich vor 20 Jahren selbständig gemacht und ein IT-Start-Up gegründet habe, um eine digitale Kollaborationsplattform für Supermärkte in Griechenland zu entwickeln. Daraus ist eine E-Invoicing-Plattform entstanden, die mittlerweile die größte in Griechenland ist und stark zur Digitalisierung der griechischen Wirtschaft beigetragen hat. Vor fünf Jahren habe ich meine Anteile an diesem Unternehmen verkauft, um etwas Neues anzufangen. Dafür habe ich die Consulting-Firma eGerLink gegründet, die digitale Business-Modelle entwickelt.

 

An welchen EU-Projekten haben Sie teilgenommen?

Das erste EU-Projekt, an dem ich beteiligt war, hieß SELIS und wurde durch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont 2020, unterstützt. Ich wurde gebeten, Partner in dem Projekt zu werden. Das Projektkonsortium hat mich aufgrund meine Tätigkeiten in Griechenland angesprochen, weil sie jemanden brauchten, der versteht, wie Daten kommerziell genutzt werden können.

In SELIS ging es um die Digitalisierung von Lieferketten und den Aufbau einer europäischen digitalen Kollaborationsplattform, um Supply Chain Data mit unterschiedlichen Stakeholdern zu teilen und unter anderem daraus neue Business Modelle zu entwickeln. Die Idee, die ich dazu beigetragen habe, war, Daten so zu nutzen, zu analysieren und auszuwerten, dass die Finanzierung von Lieferketten sicherer, billiger und einfacher wird. Das Projekt hatte eine Laufzeit von drei Jahren und ich war mit meiner Arbeitskraft während der gesamten Zeit zu einhundert Prozent eingebunden.

Aus SELIS hat sich eine Zusammenarbeit für ein zweites EU-Projekt, ICONET, ergeben. Auch ICONET wird durch Horizont 2020 gefördert. In diesem Projekt geht es um das „Physical Internet“, also um eine Vision, das Dateninternet in die physische Logistik- und Transportwelt zu übertragen. Dadurch kann man Objekte mit einem aktiven Datenversender verbinden und sowohl Transportmittel als auch „Warehouse Management Facilities“ miteinander vernetzen, was zur Effizienz des Transports von Waren und dadurch auch zur Verringerung von Treibhausgasen beiträgt.

In ICONET bin ich dafür verantwortlich, eine Machbarkeitsstudie („Feasibility Study“) für das „Physical Internet“ und ein „Business Model Roadmap“ für die einzelnen Applikationen zu verfassen, die aufzeigen sollen, wie das „Physical Internet“ entwickelt werden kann und wie es sich am Markt umsetzen lässt. Im Unterschied zu SELIS habe ich in ICONET keine führende Rolle und bin mit gut 50% meiner Arbeitszeit ausgekommen. Das Projekt werden wir im Februar 2021 abschließen.

 

Welche Erfahrungen aus den EU-Projekten möchten Sie mit anderen Unternehmen teilen?

Die Horizont 2020-Projekte, an denen ich beteiligt war, waren eine tolle Möglichkeit, um Neues zu lernen und auszuprobieren. Die Innovation, die in solchen Projekten geschaffen wird, ist erstaunlich. Ich habe auch ein tolles Netzwerk aufgebaut, das über ganz Europa verteilt ist und das aus Personen mit einem ähnlichen „Mindset“ besteht. Insofern schätze ich mich glücklich, in so eine interessante Gemeinschaft aufgenommen worden zu sein. Es ist nicht unbedingt einfach, in ein Horizont 2020-Projekt reinzukommen.

Nach meiner Erfahrung gibt es bisher noch nicht genügend Unterstützung für die Markteinführung von in solchen Projekten entwickelten Technologien, die noch nicht auf dem Niveau sind, dass man direkt morgen anfangen könnte, Kunden damit zu unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Brücken zwischen Horizont 2020 und der Finanzierung für die Markteinführung gäbe und dass insgesamt auf EU-Ebene mehr in Risikokapital investiert würde, damit High-Tech-Innovation auch in kleinen Unternehmen zukünftig besser ermöglicht werden kann.* Eine andere wichtige Erfahrung ist, dass es im Rahmen von Horizont 2020-Projekten bei der Regelung der IPR, also bei der Regelung des Geistigen Eigentums, zu Herausforderungen kommen kann.

Im Großen und Ganzen leisten solche EU-Projekte allerdings unzweifelhaft einen sehr großen Beitrag zur europäischen Integration.

 

Vielen Dank, Frau Balden, für diese wertvollen Einsichten! 

 


[*] Das EIC Accelerator-Programm der EU - ein Pilotprogramm des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, kurz EIC) im EU-Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 - fördert bahnbrechende Innovationen einzelner kleiner und mittlerer Unternehmen mit internationalem Marktpotenzial und hohem Entwicklungsrisiko. [Weitere Informationen]

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1548 Tue, 24 Nov 2020 14:05:03 +0100 LIFE fördert 120 neue Umwelt- und Klimaschutzprojekte – darunter auch das eines Kieler Unternehmens https://www.een-hessen.de/1548-life-foerdert-120-neue-umwelt-und-klimaschutzprojekte-darunter-auch-das-eines-kieler-unternehmens/ab80bcbeea7ed4868f5e1ece81647d1a.html In ihrer Pressemitteilung vom 16. November 2020 verkündet die EU-Kommission, dass 120 LIFE-Projekte aus der Antragsrunde 2019 für die Förderung ausgewählt wurden. Darunter findet sich auch eine geplante Klärschlammverbrennungsanlage in Kiel. Die Europäische Kommission hat ein Investitionspaket in Höhe von mehr als 280 Mio. € aus dem EU-Haushalt für über 120 neue Projekte des Umweltprogramms „LIFE“ genehmigt. Davon entfallen rund 220 Millionen Euro auf Projekte in den Bereichen Umwelt und Ressourceneffizienz, Natur und biologische Vielfalt sowie Umweltmanagement und -information. Im Bereich Klimaschutz wird die EU-Kommission mehr als 60 Millionen € investieren, um Projekte zur Eindämmung des Klimawandels, zur Anpassung an den Klimawandel und zur Governance und Information zu unterstützen. Gegenüber dem im Vorjahr bereitgestellten Betrag entspricht dies insgesamt einem Anstieg um 37 %.

Die Projekte werden dazu beitragen, die Ziele des europäischen Grünen Deals zu erreichen, in dem unter anderem die EU-Biodiversitätsstrategie, der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft, der grüne Wiederaufbau nach der Coronavirus-Pandemie und die Verwirklichung des Ziels, Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent zu machen, unterstützt werden.

Da an vielen dieser neuen Projekte mehrere Länder beteiligt sind, die zusammenarbeiten, werden die Auswirkungen von LIFE in allen Mitgliedstaaten spürbar sein. In unserer Region lässt sich der positive Effekt sogar ganz direkt beobachten, denn mithilfe einer LIFE-Projektförderung wird die Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG auf ihrem Betriebsgelände bis 2024 eine Klärschlammverbrennungsanlage mit integrierter Phosphorrückgewinnung in Betrieb nehmen. Das innovative Vorhaben wurde aus über 1250 Anträgen ausgewählt, die im Rahmen von LIFE 2019 eingereicht wurden und jetzt gestartet sind. Vorausgegangen war eine individuelle Beratung durch das Enterprise Europe Network und das Umweltministerium Schleswig-Holstein.

Mit der geplanten Anlage wird bei der Verbrennung von Klärschlämmen aus Kiel und Umgebung regenerative Energie in Form von Fernwärme für 5.000 Haushalte erzeugt und der lebenswichtige Rohstoff Phosphor aus der Asche zurückgewonnen werden. Ein weiteres Plus für den Umwelt- und Klimaschutz wird die Aufbereitung des Wassers sein, das bei der Vorbehandlung der Schlämme abgeschieden wird. Das wiederaufbereitete Wasser wird 35.000 Kubikmeter Frischwasser für den Produktionsprozess der Müllverbrennung ersetzen.

Für die EU-Förderperiode 2021-2027 schlägt die Kommission vor, die Mittel für LIFE um fast 60 % aufzustocken. Damit kann LIFE eine attraktive Möglichkeit sein, um zukunftsweisende Projektideen mit Umwelt- und Klimaschutzpotenzial zu finanzieren. Frühzeitige Planung erhöht in der Regel die Chancen. Kommen Sie daher bitte so bald wie möglich auf uns zu, um auch die Förderfähigkeit Ihrer Projektidee von uns abklopfen zu lassen. Wir beraten Sie gern!

Hamburgische Investitions- und Förderbank

E-Mail: een[at]ifbhh.de

Tel.: 040/ 24846-511

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

E-Mail: een[at]ib-sh.de

Tel.: 0431/ 9905-3496

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1545 Thu, 19 Nov 2020 14:19:00 +0100 Veranstaltungsrückblick: H2.0 Konferenz und Kooperationsbörse https://www.een-hessen.de/1545-veranstaltungsrueckblick-h2-0-konferenz-und-kooperationsboerse/f9a10cc29f2e59ffc036ef7202798405.html Wichtiger und unverzichtbarer Treffpunkt für die Branche der Wasserstoffwirtschaft war Ende November die H2.0 Konferenz, die für mehr als 300 Besucher als Digital-Veranstaltung durchgeführt wurde. Unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bot die bundesweite Fachkonferenz mit dem Fokus auf „Grüne Wasserstoff-Wirtschaft in den Regionen“ einen Gesamtüberblick über unterschiedliche Projekte und arbeitete dabei in praxisnahen Berichten den Status Quo der bundesdeutschen Wasserstoffaktivitäten heraus.

Das Enterprise Europe Network/WTSH GmbH führte in diesem Rahmen eine zweitägige Kooperationsbörse durch, die von 60 Teilnehmern genutzt wurde, um gezielt Kontakte zu knüpfen. Neben überwiegend deutschen Firmen, nahmen auch Vertreter aus Österreich, Vietnam, Ungarn, Spanien und den Niederlanden teil. Da das Thema grüner Wasserstoff mehr und mehr in den Fokus von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft rückt, nutzten viele Unternehmen und Institutionen die Gelegenheit, ihre Ideen, Konzepte, Produktentwicklungen und Projekte in B2B-Gesprächen vorzustellen und dabei mögliche Kooperationspartnerschaften auszuloten.

Im Herbst 2021 wird die nächste H2.0 Konferenz mit Kooperationsbörse (dann hoffentlich wieder vor Ort) bei der Messe Husum & Congress stattfinden.

 

 

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news-1542 Wed, 18 Nov 2020 15:38:11 +0100 #Access2Markets – neues EU-Trade-Portal ist jetzt online! https://www.een-hessen.de/1542-access2markets-neues-eu-trade-portal-ist-jetzt-online/f4ef8eaabf9883fd389d1271fa5de0e0.html Sie haben Fragen zum Thema Export aus der EU oder den Import in die EU? Alles Wissenswerte und produktspezifische Informationen zu

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Für alle EU-Länder und über 120 Exportmärkten weltweit hält ab sofort das neue Portal der Europäischen Kommission für Sie bereit. Die Informationen sind auf allen 24 Amtssprachen der EU verfügbar und enthalten ebenfalls länderspezifische Informationen rund um den Handel.

Des Weiteren beinhaltet das Portal eine Suchfunktion mit der Sie nach bestimmten Produkten, dem Herkunfts- oder dem Bestimmungsland suchen können. Falls Sie noch keine Berührungspunkte mit dem Thema Handel der EU hatten, finden Sie im Portal eine Übersicht aller Handelsabkommen und allgemeine Leitsätze für den Handel mit Waren und Dienstleistungen.

Viel Spaß beim Stöbern:

https://trade.ec.europa.eu/access-to-markets/de/search?origin=IS&destination=LU

 

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1503 Fri, 18 Sep 2020 15:18:12 +0200 „Green Deal Call“ fördert Projektideen für Europas grünen und digitalen Wandel https://www.een-hessen.de/1503-green-deal-call-foerdert-projektideen-fuer-europas-gruenen-und-digitalen-wandel/c8b32b9dd8fb445efbfd7b55a7428482.html Die EU-Kommission hat das Arbeitsprogramm für die Sonderausschreibung "Green Deal Call" veröffentlicht. Mit dem Budget von 1 Mrd. EUR werden Projekte gefördert, die die Umsetzung der ambitionierten Klima- und Umweltziele der EU unterstützen. Nachdem die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen am 11. Dezember 2019 den „European Green Deal“ als zentrales EU-Vorhaben vorgestellt hat, ist gestern – trotz dem nahenden Ende der Förderperiode 2014-2020 – ein Sonderaufruf im Förderprogramm HORIZON 2020 veröffentlicht worden, um auf die Dringlichkeit und den Ehrgeiz der gesetzten Ziele zu reagieren. Das Gesamtbudget beträgt eine Milliarde Euro. Projektvorschläge können bis 26. Januar 2021 eingereicht werden.

Der „Europäische Grüne Deal“ verkörpert die europäische Antwort auf die internationale Klima- und Umweltkrise und die damit einhergehende Verknappung globaler Ressourcen. Der ambitionierte Fahrplan der EU sieht vor, die europäische Wirtschaft Schritt für Schritt nachhaltig zu gestalten und Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Um diese politischen Ziele zu erreichen, ist man auf das Engagement sämtlicher Akteure angewiesen. Forschung und Innovation müssen zum Beispiel einen entscheidenden Beitrag liefern, indem sie besonders nachhaltige Technologien und Prozesse entwickeln. Gefördert wird diese Aufgabe jetzt mit dem „Green Deal Call“.

Der Aufruf unterscheidet sich in wichtigen Aspekten von bisherigen HORIZON 2020-Aussschreibungen. Angesichts der Dringlichkeit der adressierten Herausforderungen wird viel Wert gelegt auf klare, kurz- bis mittelfristig erkennbare Ergebnisse, die gleichzeitig einen langfristigen Wandel einläuten. Es gibt weniger, aber zielgerichtetere, umfangreichere und sichtbarere Maßnahmen, wobei der Schwerpunkt auf einer zügigen Skalierbarkeit, Verbreitung und Übernahme liegt. Von den im Rahmen dieser Aufforderung finanzierten Projekten wird erwartet, dass sie Ergebnisse mit greifbarem Nutzen in zehn Bereichen liefern.

Acht Themenbereiche spiegeln die die zentralen Arbeitsbereiche des europäischen Grünen Deals wider:

  1. Verstärkung der Klimaschutzbemühungen
  2. Saubere, erschwingliche und sichere Energie
  3. Industrie für eine saubere Kreislaufwirtschaft
  4. Energie- und ressourceneffiziente Gebäude
  5. Nachhaltige und intelligente Mobilität
  6. Strategie „Vom Hof auf den Tisch“
  7. Biologische Vielfalt und Ökosysteme
  8. Null-Schadstoff-Ziel, giftfreie Umwelt

Hinzu kommen zwei horizontale Bereiche – Stärkung des Wissens und Stärkung der Handlungskompetenz der Bürgerinnen und Bürger –, die eine längerfristige Perspektive für die im europäischen Grünen Deal vorgesehenen Veränderungen bieten.

Interessierte Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein sind herzlich eingeladen, sich an folgende Partner im Enterprise Europe Network zu wenden:

Hamburgische Investitions- und Förderbank

E-Mail: een[at]ifbhh.de

Tel.: 040/ 24846-511

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

E-Mail: een[at]ib-sh.de

Tel.: 0431/ 9905-3496

Wir helfen Ihnen gern, die Details des Calls zu durchdringen und einen überzeugenden Förderantrag zu stellen. Darüber hinaus empfehlen wir die virtuelle Kooperationsplattform unseres Netzwerks, über die Sie Einzelgespräche mit potenziellen Projektpartnern für den 13. und 14. Oktober buchen können: https://h2020-green-deal-call-dublin.b2match.io/

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1496 Mon, 14 Sep 2020 09:23:43 +0200 Digitale Woche Kiel 2020: Webinar zur Förderung und Finanzierung digitaler Projekte https://www.een-hessen.de/1496-digitale-woche-kiel-2020-webinar-zur-foerderung-und-finanzierung-digitaler-projekte/fba92907ab8350eee83aff1038a80e9c.html Unternehmen waren eingeladen, sich einen Überblick zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte in Schleswig-Holstein zu verschaffen. Die Aufzeichnung des Online-Seminars steht nun zum Download bereit. Am 7. September hat die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), in Kooperation mit der WTSH, dem Digitialisierungscluster DiWiSH, dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel und dem Enterprise Europe Network Hamburg/ Schleswig-Holstein, eine online-basierte Infoveranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche Kiel angeboten. Ziel war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Sachen Förderangebote fit zu machen, damit sie angedachte Projekte auch wirklich umsetzen können und die Möglichkeiten der Digitalisierung in ihrem Unternehmen optimal ausschöpfen.

Im Webinar wurde ein Überblick zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für digitale Projekte von Unternehmen in Schleswig-Holstein gegeben. So wurden zum Beispiel die Förderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums „Digital jetzt“ und „go-digital“ vorgestellt. Darüber hinaus wurde eine Übersicht der Investitions-, Innovations- und Technologieförderung in Schleswig-Holstein präsentiert. Neben Zuschüssen wurden auch Finanzierungsangebote der KfW sowie der Förderinstitute des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Außerdem gab es Informationen zu weiteren Unterstützungsangeboten wie zur WTSH-Innovationsberatung, zu den IB.SH Förderlotsen, zum Enterprise Europe Networks Hamburg / Schleswig-Holstein, über DiWiSH und über das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel.

Die Aufzeichnung der Online-Veranstaltung steht allen Interessierten nun unter folgendem Link kostenfrei zur Verfügung:

https://www.youtube.com/watch?v=oubhKlVlGPI

Übrigens haben sich seit dem Webinar letzte Woche schon wieder neue Entwicklungen ergeben: Die Nachfrage nach dem neuen Bundesprogramm Digital Jetzt war so groß, dass das Antragstool kurz nach dem Start schon wieder geschlossen wurde. Eine neue Registrierung für das Digital Jetzt Förderportal soll voraussichtlich ab Mitte Oktober wieder möglich sein.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1491 Tue, 01 Sep 2020 13:16:07 +0200 Last Call: Bewerbung für den KfW Award Gründen https://www.een-hessen.de/1491-last-call-bewerbung-fuer-den-kfw-award-gruenden/0b8d878bb67a9cafd60d253d8ab7fdfd.html Mit guten Ideen durch die Krise – die KfW Bankengruppe sucht erfolgreiche Unternehmen und vergibt insgesamt 30.000 Euro Preisgeld. Noch bis zum 21. September ist die Bewerbung möglich. • Online-Bewerbung bis zum 21. September
• Teilnahme für Unternehmen/Nachfolger ab Gründungsjahr 2015
• Aus jedem Bundesland wird ein Unternehmen ausgezeichnet
• Ein Bundessieger erhält zusätzlich 9.000 Euro
• Vergabe eines Sonderpreises, der mit 5.000 Euro dotiert ist

Wer mit einer Gründung am Markt besteht und auch die Herausforderungen der letzten Monate gemeistert hat, macht anderen Gründer*innen Mut und verdient öffentliche Anerkennung. Prämiert werden daher auch in diesem Jahr Unternehmen, die mit innovativen Ideen am Markt bestehen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sind und ihren Sitz in Deutschland haben. Eine Jury aus erfahrenen Vertreter*innen aus der KfW, sowie aus Politik und Wirtschaft – z. B. Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern – bewertet die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad und ihrer Kreativität. Ausschlaggebend für die Auszeichnung ist zudem, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt und ob soziale Verantwortung übernommen wird. Der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise fließt in die Beurteilung ein. Dabei werden die Auswirkungen auf Umsätze und Unternehmensergebnis entsprechend berücksichtigt.

Prämiert wird ein Unternehmen aus jedem Bundesland. Es erhält 1.000 Euro und konkurriert als Landessieger um den Bundessieg. Dieses Unternehmen erhält zusätzlich 9.000 Euro. Zusätzlich vergibt die Jury einen Sonderpreis, der mit 5.000 EUR Preisgeld dotiert ist.

Die Preisträger*innen werden am 25. November 2020 bekannt gegeben. Zudem berichtet der TV-Sender n-tv in einer Sondersendung über den*die Bundessieger*in und weitere ausgezeichnete Unternehmen. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Sieger*innen von einer PR-Agentur unterstützt.

Weitere Informationen sowie das Online-Formular für die Bewerbung: www.kfw-awards.de

Pressekontakt:
KfW Award Gründen, c/o Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH, Friedrichstraße 23 A, 10969 Berlin
Carmen Vallero, Tel.: 030 257717-91, E-Mail: kfw_award@peperonihaus.de

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1486 Fri, 21 Aug 2020 11:42:49 +0200 Übersicht über Finanzierungsmöglichkeiten der Europäischen Investitionsbank-Gruppe https://www.een-hessen.de/1486-uebersicht-ueber-finanzierungsmoeglichkeiten-der-europaeischen-investitionsbank-gruppe/559a6bd458d46467bce97a2e8760a324.html 2019 lag das jährliche Finanzierungsvolumen der Europäischen Investitionsbank, „die Bank der EU“ bei 63,3 Milliarden Euro. Zum 1. Februar 2020 ist ihre Kapitalausstattung auf 243 Milliarden Euro gestiegen. Hinter diesen Zahlen verstecken sich verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten und ein breites Spektrum geförderter Investitionen. Um einen Überblick zu schaffen, haben wir unsere Kurzinfoserie mit einer Übersicht über Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe für Unternehmen ergänzt. Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe für Unternehmen

Die EIB-Gruppe, die aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) besteht, bietet Finanzprodukte sowohl für KMU und Midcap-Unternehmen als auch für Großunternehmen, Konzerne und Zweckgesellschaften an. Je nach Unternehmensgröße und Projektvolumen werden verschiedene Finanzprodukte angeboten. Bei KMU tritt die EIB über Bankpartner auf, die die EIB-Mittel an den Endkunden weiterreichen. Ab einem Darlehensvolumen von 25-30 Mio. € (bis maximal 50 Mio. €) und sofern das Unternehmen mindestens ein Midcap ist, tritt die EIB direkt in die Finanzierung mit dem Kunden ein. In Bezug auf den Umweltschutz und die Einhaltung von Sozialstandards orientiert sich die EIB an strengen Grundsätzen.

Hier geht es zur Kurzinfo „Finanzierungsmöglichkeiten der EIB-Gruppe“.

Das European Investment Advisory Hub

Die Europäische Kommission und die EIB haben im Rahmen des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) im Jahr 2015 gemeinsam den European Investment Advisory Hub (EIAH) bei der EIB eingerichtet. Der EIAH versteht sich als Beratungsplattform und zentrale Anlaufstelle in Europa für finanzielle und technische Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung und Entwicklung von Investitionsprojekten in der EU. Die Beratung ist für den öffentlichen Sektor kostenlos, für KMU dagegen kostenpflichtig.

Die EFSI-Verordnung hat eine breite Abdeckung der EIAH-Dienstleistungen innerhalb Europas zum Ziel. Um diese zu erreichen, geht EIAH mit regionalen und nationalen Förderbanken und -Institutionen sowie Verwaltungsbehörden der Mitgliedsstaaten Kooperationen ein. Auch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat mit der EIB ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, das eine Zusammenarbeit zwischen der IB.SH und dem European Investment Advisory Hub bei der Europäischen Investitionsbank vorsieht.

Erfahren Sie mehr im Artikel „Verstärkte Zusammenarbeit zwischen der IB.SH und der Europäischen Investitionsbank

 

Bild: Europäische Investitionsbank

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1477 Mon, 17 Aug 2020 11:02:06 +0200 EU-Umfrage für KMU zu Unterbrechungen der Lieferkette in Europa aufgrund der COVID-19-Pandemie veröffentlicht https://www.een-hessen.de/1477-eu-umfrage-fuer-kmu-zu-unterbrechungen-der-lieferkette-in-europa-aufgrund-der-covid-19-pandemie-veroeffentlicht/ec5632ce1638536f9cb33c1f15fc474f.html Die Europäische Kommission ruft in Zusammenarbeit mit dem Enterprise Europe Network europäische KMU dazu auf, ihre Erfahrungen über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mitzuteilen. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat zu einem beispiellosen weltweiten Konjunkturrückgang geführt.

Die Krise und ihre Auswirkungen, von denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) besonders betroffen sind, gefährden unternehmerische Tätigkeiten und führen oftmals zu Unterbrechungen der Lieferkette.

Die Europäische Kommission möchte mit dieser Umfrage KMU in der EU dazu einladen, über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Ihre Unternehmen Rückmeldungen zu geben. Im Mittelpunkt dieser Umfrage stehen das Thema Unterbrechungen der Lieferkette sowie die Frage, wie KMU im Umgang mit diesen Unterbrechungen unterstützt werden können.

Mit der Umfrage sollen aktuelle Informationen erhoben werden, die für die Europäische Kommission bei der Koordinierung der Konjunkturbelebungsmaßnahmen hilfreich sind. Die gesammelten Beiträge werden ganz konkret von der Schnellwarnfunktion der Europäischen Kommission genutzt, die zur Bewältigung der Probleme europäischer Unternehmen im Zusammenhang mit Lieferketten beitragen soll.

Zusätzlich können teilnehmende KMU die bestehenden europäischen Netze zur Unternehmensförderung um weitere Unterstützung bitten.

Die Teilnahme ist online möglich. Der Fragebogen ist in 22 Sprachen, auch Deutsch, verfügbar. Der Fragebogen wird einige Monate geöffnet sein, eine Deadline wurde noch nicht festgelegt. Die Umfrage ist anonym und dauert weniger als 10 Minuten.

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten
news-1471 Mon, 03 Aug 2020 14:49:38 +0200 Öffentliche Konsultation zu Herausforderungen der Cybersicherheit für Unternehmen https://www.een-hessen.de/1471-oeffentliche-konsultation-zu-herausforderungen-der-cybersicherheit-fuer-unternehmen/2bbbf0da331a978fdfd6c1a2e5b2a1d9.html Die EU-Kommission möchte einfache und wirksame Empfehlungen für Unternehmen entwickeln, damit sie Fragen der Cybersicherheit künftig gut bewältigen können. Die Agentur der Europäischen Union für Computer- und Netzsicherheit, ENISA, startet eine zweimonatige öffentliche Umfrage für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU, um Feedback zum Stand ihrer digitalen Sicherheit und ihrer Vorbereitung auf Krisen wie COVID-19 einzuholen. Die Umfrage richtet sich an einzelne Eigentümer und Angestellte von KMU in der EU sowie an KMU-Verbände - sowohl auf der Ebene der Mitgliedstaaten als auch auf EU-Ebene. 

Der Zweck dieser Umfrage ist:
   - Cybersicherheitsherausforderungen zu identifizieren, mit denen KMU konfrontiert sind, 
   - die Fähigkeit, mit Fragen der Cybersicherheit in einer Krise wie COVID19 umzugehen, von KMU in der EU zu analysieren und 
   - relevante vorbildliche Lösungen aus der Praxis zu identifizieren. 

Die Umfrage ist bis zum 15. September um 12:00 Uhr geöffnet. Bitte folgen Sie diesem Link, um daran teilzunehmen: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SMEsSurvey

KMU, die an den nächsten Schritten der Umfrage teilnehmen möchten, können außerdem eine E-Mail an resilience[at]enisa.europa.eu senden.

 

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Hamburg / Schleswig-Holstein Lokalnachrichten