Binnenmarkt

Kleingeld, große Frage: Lohnt sich der 1- und 2-Cent noch für den Handel?

Die EU-Kommission prüft aktuell, ob kleine Münzen im Alltag mehr Aufwand als Nutzen bringen und bezieht den Einzelhandel direkt in die Bewertung ein. Im Mittelpunkt steht die praktische Frage: Wie wirken sich 1- und 2-Cent-Münzen tatsächlich auf Kosten und Abläufe im Geschäft aus?

Hintergrund ist eine umfassende Initiative zur Vereinfachung von EU-Regeln. Ziel ist es, bürokratische Belastungen spürbar zu senken, besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu werden bestehende Vorschriften systematisch überprüft, unter anderem die Regelungen rund um Euro-Münzen.

Für den Handel ist das Thema konkret: Münzen sichern reibungslose Zahlungen, verursachen aber auch Aufwand bei Handling, Wechselgeld und Kassenprozessen. Die Kommission will nun genauer verstehen, wie diese Balance in der Praxis aussieht.

Bis zum 30. April 2026 können Händler und Dienstleister an einer kurzen Online-Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse könnten in künftige Vereinfachungen einfließen mit direkten Auswirkungen auf den Zahlungsalltag im Einzelhandel.

Zur Umfrage (auf Englisch)