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2,5 Millionen Euro für ein junges Start-Up

Genome Biologics sichert sich dank EEN Hessen hohe EU-Zuschüsse - Magazin "Technologieland Hessen" stellt Erfolgsgeschichte vor

Tierversuche reduzieren, gleichzeitig Kosten senken und so die Medikamentenentwicklung revolutionieren: Das Frankfurter Biotech-Start-up Genome Biologics verfolgt ehrgeizige Ziele. Die Gründer Jaya Krishnan und Jonathan Ward kombinieren dabei Computersimulationen, intelligente Big-Data-Analysen und einen biologischen Baustein, mit dem am lebenden Objekt gearbeitet werden kann. Dadurch können an einem einzigen Tier bis zu fünfzig Medikamente gleichzeitig getestet werden, wodurch weniger Tiere betroffen sind und die Ergebnisse schneller und kostengünstiger erreicht werden können. Um ihren innovativen Ansatz in die Realität umsetzen zu können, benötigten sie jedoch Unterstützung. Dank Förderung der EU und einer passgenauen Beratung und Vermittlung durch das Enterprise Europe Network Hessen (EEN Hessen) der Hessen Trade and Invest (HTAI) GmbH gab es am Ende stolze 2,5 Millionen Euro: Ein enormer Wachstumsschub für das junge Unternehmen. In der neuen kostenfreien Ausgabe des Magazins "Technologieland Hessen" stellt die HTAI die Erfolgsgeschichte ausführlich vor ("2,5 Millionen Euro fürs Unternehmen – Wie ein Start-up sich EU-Zuschüsse sicherte", Seite 56).

Hessische Unternehmen, die sich für EU-Geld interessieren, können sich vom EEN Hessen beraten und begleiten lassen. Welches Förderprogramm ist für mich richtig, wie gehe ich das an, wie finde ich gegebenenfalls Partner, wie kann ich den Antrag verbessern? Das sogenannte KMU-Instrument, also das Förderprogramm, das Genome Biologics und viele andere Unternehmer in Hessen unterstützt, hat eine Besonderheit: Die EU möchte den Unternehmern über das Finanzielle hinaus eine Hilfe sein. Daher bekommen sie kostenlos einen Innovationsberater des EEN Hessen und einen Business-Coach an die Seite gestellt.

Nach einem ersten Zuschuss von 50.000 Euro für den Ausbau des Geschäftsplans folgte bei Genome Biologics die richtig große Herausforderung: In Phase 2 des Förderprogramms können Unternehmen einen 70-Prozent-Zuschuss von maximal 2,5 Millionen Euro erhalten, also ein Projekt von über 3 Millionen Euro umsetzen. Wieder muss ein wirklich guter Geschäftsplan eingereicht werden, diesmal einer, der die geplante internationale Entwicklung darstellt. Vor allem aber muss das Projekt aus internationaler Sicht hochinnovativ und kommerziell absolut vielversprechend sein.

Tatsächlich wurde Genome Biologics nach Brüssel zum Pitching eingeladen. Damit war schon einmal die wesentliche Hürde genommen, denn aus dieser Projektvorstellung wird eines von zwei Unternehmen gefördert. Auch für das EEN Hessen war das ein Erfolg, hatte es doch Genome Biologics bei der Antragstellung und der Pitchvorbereitung umfassend unterstützt. Die Präsentation lief schließlich hervorragend, die Entscheidung in Brüssel fiel positiv aus: Genome Biologics hat inzwischen zehn Mitarbeiter und kann die angekündigten Projektziele erreichen.

"Mit der umfassenden Unterstützung und breiten Expertise unserer EEN-Mitarbeiter können hochinnovative hessische Unternehmen die Förderungen der EU passgenau nutzen. So entstehen neue Möglichkeiten für Wachstum und Arbeitsplätze in Hessen, während gleichzeitig zukunftsweisende Entwicklungen aus der Mitte Deutschlands und Europas hervorgehen", so Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der HTAI, die das EEN Hessen umsetzt.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Technologieland Hessen" der HTAI. Außerdem im Heft: Ein Themenschwerpunkt zur Dezentralisierung in der Wirtschaft, zahlreiche technologische Praxisbeispiele aus Hessen, ein Doppel-Interview mit der Hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und HTAI-Geschäftsführer Dr. Rainer Waldschmidt sowie Infos rund um Förderungen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Reinschauen lohnt sich!

Das Magazin "Technologieland Hessen" erscheint zweimal pro Jahr als gedruckte Publikation. Die Inhalte spiegeln das breite Spektrum der Kompetenzfelder und Serviceangebote der Hessen Trade & Invest GmbH wider. Informieren Sie sich über Entwicklungen in Hessen, erfolgreiche Praxisbeispiele sowie Fördermöglichkeiten. Das Magazin kann kostenlos abonniert werden. Infos und Anmeldung: www.technologieland-hessen.de/magazin

Unter der Marke "Technologieland Hessen" gestaltet die Abteilung Technologie & Innovation der Hessen Trade & Invest GmbH Hessens Zukunft im Technologiebereich. Wir beraten im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums Unternehmen und unterstützen sie bei der Entwicklung, Anwendung und Vermarktung von Schlüsseltechnologien. Wir informieren über Förderprogramme und vernetzen die richtigen Partner. Unter dem Dach „Technologieland Hessen“ fasst HTAI die für das Land Hessen wichtigsten Branchen und Zukunftstechnologien zusammen. www.technologieland-hessen.de

 

Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Standortmarketing, Außenwirtschaft, Investorenbetreuung, Technologie- und Innovationsförderung und Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen. www.htai.de

Kontakt:

Hessen Trade & Invest GmbH
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden

 

Olaf Jüptner
Innovations- und Scaleup-Berater
Enterprise Europe Network Hessen
E-Mail:
olaf.jueptner@htai.de
Tel.: +49 611 95017 8613
www.een-hessen.de

 

Thorsten Schulte
Leiter der Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 611 95017 8114
Mail: 
presse@htai.de

Quelle: www.htai.de

Foto: EEN Hessen

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