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ERFOLGSGESCHICHTEN AUS HESSEN

Der richtige Zeitpunkt ist der halbe Erfolg! Hochheimer Unternehmen profitiert von Innovationsberatung

Der geschäftsführende Gesellschafter Claus Fischer gründete 1990 die Technogroup IT-Service GmbH. Das Unternehmen in Hochheim hat sich in den vergangenen 27 Jahren zum führenden, herstellerunabhängigen IT-Dienstleister für Hard- und Software in Rechenzentren entwickelt. 240 Mitarbeiter sorgen heute mit professionellem Service und zu jedem Zeitpunkt für größtmögliche Verfügbarkeit der IT-Umgebung. Technogroup bietet den Kunden nach dem Prinzip „alles aus einer Hand“ kompetentes Know-how im Umfeld aller gängigen Systemplattformen, abgesichert durch einen kundenorientierten Servicevertrag.

Technogroup gewährleistet mit 36 Servicestützpunkten, darunter eigenständige Gesellschaften in Österreich und der Schweiz, die Nähe zum Kunden. Sie hält über 100.000 Ersatzteile und Systeme bereit und wartet mit überdurchschnittlich kurzen Reaktionszeiten auf. Dieses flächendeckende Servicenetz funktioniert nach dem Prinzip 24/7. Der Kundenstamm umfasst rund 4.500 Unternehmen, verteilt über alle Branchen in Industrie, Banken und Versicherungen sowie öffentlichen Verwaltungen. Um höchstmögliche Standards zu bieten, ist Technogroup unter anderem ISO-zertifiziert. Alle Abläufe werden prozessorientiert nach ITIL (IT Infrastructure Library) abgewickelt, dem weltweiten Industriestandard für IT Service Management.

Seit rund zehn Jahren wächst Technogroup signifikant, vor allem durch Zukäufe von Firmen – zunächst Wettbewerber, nun zunehmend komplementäre Servicegesellschaften. Technogroup erweiterte ihr Produktportfolio, diversifizierte ihre Dienstleistungen, expandierte in den Bereichen Medizintechnik und Privatbanken. Sie wandelte sich von einem eigentümer- in ein managementgeführtes Unternehmen. Internationalisierung und Innovationen wurden stärker vorangetrieben. Hier kam 2016 das EEN der HTAI mit seinen Dienstleistungen ins Spiel. Wir interviewten den geschäftsführenden Gesellschafter Claus Fischer und den Marketingleiter Harald Müller zu ihren Erfahrungen mit dem EEN:

 

Wie sind Sie auf das EEN der HTAI aufmerksam geworden?

Unser Business Development beobachtet permanent relevante Entwicklungen im Markt und hält auch Ausschau nach lohnenden Veranstaltungen in unserem Umfeld. Die Innovationsworkshops des EEN in 2015 und 2016 waren ein tolles Angebot für uns. Denn sowohl die Themen Technologie-Scouting und innovatives Marketing als auch Fördermittel und Geschäftsfeldentwicklung sind für uns spannend.

Wie begann Ihre Zusammenarbeit mit dem EEN?

Zu dem Zeitpunkt, als wir die Angebote des EEN entdeckten, stellten wir uns ohnehin gerade die Frage, wie wir uns besser aufstellen, wie wir innovieren, neue Technologien und weitere Märkte erschließen könnten. Der Kontakt zum EEN der HTAI kam also genau zum richtigen Zeitpunkt zustande. Im Grunde bestätigte es uns mit seinen Empfehlungen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und es stieß die Umsetzung unserer Ideen an.

Zunächst war der „FitnessCheck Innovation“ hilfreich, den das EEN der HTAI Unternehmen anbietet. Das EEN moderierte einen firmeninternen Workshop, zu dem ich einen Vertriebsleiter, einen Gruppenleiter aus der Technik sowie unser Business Development einlud. Hier konnten wir unsere Innovationsschritte systematisch von außen anschauen lassen und Verbesserungsmöglichkeiten entwickeln. Sowohl funktions- als auch hierarchieübergreifend entdeckten wir Punkte, die wir zukünftig angehen wollen. So können wir durch einen strategisch festgelegten Fokus auf den Zukunftsmarkt unser definiertes Geschäftsmodell den Marktanforderungen anpassen oder sogar neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Gab es für Sie darüber hinaus einen Mehrwert?

Ja, aus dem Workshop heraus entstand ein Aktionsplan mit wertvollen Ideen, die sich auch praktisch in unserem Unternehmen umsetzen lassen. Wir möchten zum Beispiel eine Technologie-Roadmap entwickeln, um für uns relevante Technologien und Trends ermitteln und strategisch nutzen zu können. Außerdem werden wir eine internationale Wettbewerbsanalyse in verschiedenen Varianten durchführen. Uns wurde auch deutlich, wie umfangreich die Unterstützungsmöglichkeiten des EEN im Bereich der Internationalisierung sind. Da für uns Osteuropa ein potenzieller Wachstumsmarkt ist, gingen wir dieses Thema ebenfalls an.

Auf welche Weise unterstützte Sie das EEN der HTAI dabei?

Gemeinsam erstellten wir ein Profil für die Leistungen, für die wir internationale Partner suchen. Das EEN veröffentlichte dieses Kooperationsprofil in der internationalen EEN-Datenbank. Es sandte das Profil aber auch seinen EEN-Kollegen in den vier osteuropäischen Zielländern persönlich zu und bat darum, nach geeigneten Partnern für uns Ausschau zu halten. Darüber hinaus suchte es dort selbst ganz gezielt. Die Qualität der vorgeschlagenen Unternehmen war dann beeindruckend hoch. Mit Hilfe des EEN klärten wir vorab unsere Fragen und führten danach sehr schnell kurze Reisen nach Ungarn und Tschechien durch. Folgetermine und Gegenbesuche sind schon in Planung, um den Kontakt zu intensivieren. Uns ist das persönliche Kennenlernen sehr wichtig. Denn erst dann kann man tatsächlich auch einschätzen, ob man zueinander passt. Eine konkrete Zusammenarbeit mit ein bis zwei Firmen ist ab diesem Jahr geplant. Der Partnerschaftsvertrag mit einer tschechischen Firma steht bereits grob.

Wir sind dankbar für die exzellente Unterstützung des EEN der HTAI und freuen uns auf eine Fortsetzung.

Claus Fischer
Geschäftsführender Gesellschafter der Technogroup IT-Service GmbH
www.technogroup.com
(Stand: 2016)